iijre armfcfigc SBorfictlung Bon bcr ©röße ©ottcb nicht mit fecffenSiebe oercinbaren fomtten. ©o fant bie Sßorfletlunfl öon einemaußer ©ott oorbanbenen mastigen böfeii SBcfen bureb bie Reibenaud) unter bie Sttbcn, alb biefe wäbrcnb bcr babptonifeben @e*fangcnfd;aft unter beit Reiben leben mußten; unb fo bie fBor*ftettung öon einem Sxitfel, alb Urheber altes 33öfen in bcr SBelt,bureb bie Suben auch unter bie ©briften, weil fjcfub unb feineJlpoftcl, wenn ftc ju beu Subcn rebeten, uad; jübifeber Senfartreben mußten, um Bont SBoIfe Bcrflanben ,;u fein.
©d ift mobt biefe ttneblc unb mit ber Slllmacbt unb SJltlrociSbctt©ottcb uuoereinbarc SBorflelfitng feiner SBfbcrlcgung mürbig. ©Sift fein ©ott außer ©ott! 3tur er allein, unb fein anbereb Sßefen,bat 9}ed;t über bab Scbcnbigc unb £obte; nur er allein orbnetbie ©cbicffalc ber ©Selten unb beb geringfien ©Surmeb im ©taube.
©o benft ber ©hrift. Slber leibcr ift bie ©orftcltung Bieter©briften Bon bcr atllicbcnbcn ©ottbeit barum uic^t cblcr, oftfogar — tocr fotlte cb glauben? — noib Biet unreiner, alb ber©ebanfe beb £>cibentbnmb. ©Senn ftd; bcr $etbc bie Ucbel bebScbenb nic^t unter bcr Siebe ©ottcb jufammenbenfen fonntc, er»fanb er ficb jur ©rfliirung beb ©Sibctfprudtb eine ;mcttc ©ott»beit, ein böfcb ©Sefcit, aber bcfdwlbigte niefjt ben ©ott bcr ©iitebeb Söfen, unb maß ibm feine ttnmürbigc menfchlichc, ober Biel»mehr tbierifebe Scibenfdmft bei. hingegen Btclc ©briften, weilftc boeb nur an bab Safcin ciueb etnjigen ©ottcb glauben,unb weit ftc boeb bie mancherlei plagen ber 2>tcnfd;l)cit erbtiden,crflürcn ficb biefelbcn bamit, baß ftc biefen ©ott ben jornigen,eifrigen, raebfiiebtigen, unerbittlichen ©oft nennen,ber bie gebier eines SlugcnblidS (beim mab tfl bab geben einesfKenfcfieu, alb ein Slitgcnblid?) mit ben tDualen einer ©migfeitftraft, unb bie ©ünben bcr 3S«tcr fetbft an ber ganj nnfcbttlbigcnfJtacbrommenfcbaft rädit, welches, wenn eb ein fßtcnfcb t(;un mürbe.