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grnfl. — Sä) Imbe jefct, beult Mancher »cm tiefen SScrwilbcrttn,ba$u weber Sufi noch Seit. ©b gibt fchon einmal ruhigere ©tun»ben, ba will ich an ©ott itnb mein fünfttgeb Soos3 recht ernfthaftbenfen, unb mein SJerhättnif? ju bcmfclbcn fcflfcücn. 3ch lebenoch lange genug. Subent ifi ©ott gnäbtg, er wirb mir meine©chwachheitcn »erjetl;en, benn ich bin Mb jefjt noch lein groberVerbrecher gewefen.
SBic »crfchicbcn »on cinanber itrtheilcn unb hanbcln alle biefcIKenfchen! SDBie »ielc ftnb ihrer, bte noch anberb, aber nichtbeffer alb fte urtheilcn unb if;un! hätten biefc, bie fleh alle für(Ebriflen, alte für vernünftige SBefen halten, recht über babjentgenachgcbacbt, wab eigentlich ©ottcb ©nabe fet, unb worinfte nur allein beflehen lönnc, wab Sufte fei, unb worin fieeigentlich beflehen fotle: fte würben wahrfchcinlicb weber in ihremfelbflntörbertfchen Setchtftnnn länger verbleiben wollen, noch ffchfruchtlob mit fchwermüthigen Swcifctu an ©ottcb Sarmherjtgteitguälen, unb in Suff Übungen ihr §>cil fcfjen, bte bem crhabenflcnSScfen nicht gefallen tonnen.
(Erhebe bu bicb aber, o meine Seele, jur ^Betrachtung bergöttlichen ©nabe! 28te fmtn bir Wol;lcr fetn alb bei ihrem 2In»bltcf! ©ie gewährt btt im SSeltaK jebe grcitbc, unb ifl bisalleinige Sürgfctfaft für eine frohere ©miglcit. Öhne fte tjl hierunb bort lein Sehen, hie» unb bort lein £>ctl; ohne fte wäre birbeffer gewefcit, bu hattefl nie bab Sicht ber SBclt erbltcft, fonbernbu rnäreft ewig im buntein 9tict;tb geblieben, aub welchem bichbie £anb ber Illmacht her»orjog.
3a, ©ott ifl gnäbig — unb ewig gnäbig! ©aruntmintfe er, unb bab »rachtbollc SBeltall flieg glänjcnb tn bab©afetn herbor, unb Sllleb, wab barin athmet unb lebt, atf;metunb lebt in ©ott unb feiner Siebe.
©ott ifl gnäbig; auch ich war fein ©ebante, auch ich fein