habet einem unter biefen ©eringflen, baö habt ihr mir auch nichtgethan. (Stattfi. 25, 45.)
SSab Shriflub jur lebhaften SDarflellung in frönen ©teiebniffenunb erhabenen Silbern gelehrt, warb bon ben SKenfcben oft all»jubucbfläblicb genommen, ftatt bafifte hätten, wie eb 3efuö »er«langte, auf ben ©eifl feiner ©leicbniffe unb Silber fehen follcn.@o batte er ja auch feinen eigenen Seib bitblicb einen Stempel©otteb geheißen, unb weiter gejagt hatte: brechet biefen Stempel,unb am britten Sage will ich ihn wieber aufrichten! alb womiter feine Sluferflebung beäcicbnen wollte (3ob* 2, 19 — 22.),oerflanben ihn bie Suben nicht, unb machten baraub gegen thneine ülnflage; oerflanben ihn felbfi feine Sänger nicht eher ooll*lontmen, bib nach feiner Sluferflebung, wie benn bieb SohanncOfelbfi befannt hat. (Sol;. 2, 22.)
Snbem bie ÜTOenfchen alfo Sefn ftnnbilblicbe Stebenbarten nichtbern ©ctfle uaih, fonbern bloß nach bem Suchflaben oerflanben,brachten fte in bie Sleligion oielerlei Steinungen, welche irrigfein muhten; — unb fo warb felbfi oon bem Sieiche ©otteb,welcbcb Sefuö jit fltften gefommen war, alfo oon bem wichtig»flen Swecfe feiner fDtenfcbroerbung, oft flatt ber einfachflen SSabr*heit bab oerworrenfle ©etreiume geglaubt. 2Bie unb wann jeneprophetifcf;c Sorhcrfagung oom ©tege beb Stcicbcb ©otteb unbber Sufuiift CS^rtfii ganj unb entfd;eibenb erfüllt werben wirb,wiffen wir nicht; aber bab toiffen wir, bafi wir baoon feine ffnn*liehen, weltlichen Erwartungen hegen follcn; beim bab 9teich©otteb fommt nicht in äußerlichen ©cberbeu.
Sarurn ifl eb für mich an bem Sage ber fPftngflen, an bemheiligen gcfle ber crflen ülubbreitung beb 9teicbeb ©otteb burchbie hlpoflcl Sefn, eine wichtige Setracptung geworben, wab ichunter bent 9teiche ©oiteb ju oerflehen habe, welcbeb mir mein£>eifanb aufgefchloffcn hat.! — 9tein, eb ifl, wie 3efu3 felbfi