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8 (1853)
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in feinem Staate ju bcflcibcn. (SKatf. 10, 35 37.) Safj abertiefe betten nach bcn oornehmftcn Sütben mit Slcmtcrn ftrebenwollten, erbitterte fchr tie antern 3üttger, welcpe eben fo »teleanfprücpe alt fte auf jene popen Stufen ju haben geübten.(Sttf. 22, 24.) Et entftanb ein 3anf unter ihnen, ment oonäitfett tie pöcpfte Stelle gebühre, aber 3efut belehrte fte auepbtcbntal mit 9?acpbrucf, bap er fein weltlicpet 3teicp jtt ftiftcnSitlet fei, fonbern ein geifiiget, ein pintmlicpct 3fcicp, worinnicptt alt bte Xugenb allein glcinjc, unb ber ailerbemütpigficttnb SDienftfertigfle auch ber tBorjügticpfte unb ifiebentwürbigfie fei.

3utept fal;en jwar bie jünger unb anbere unmittelbare 3u*pörcr 3eftt ein, bap er nte^t gefontmen fei, einen neuen jübi=fcpen Staat ju ftiften, unb bte übrigen Nationen ber Erbe miteinem irbifchen Scepter ju beherrfcpen. aber bocp halle et »anfeiner 3ufunft gefproepen, unb baß fte ihn wicbcrfepen mürbenin feiner £errlicpfeit. Sie gebauten nicht bet emigen 33erctntjenfeitt ber ©rüber, fonbern nur attjuoielc glaubten; Epriftutmerbe bie £crrlicpfett aller £>tnmtel auf eine munberbarc Seifeauf bte Erbe nieberfüpren, unb bann hier, oon allen Engelnumgeben, alt fteptbarer ©ott bie Sölfer beperrfepen. auch bie3uben waren oon tiefer Träumerei ooll, tnbem fte ftep unterihrem STOefftat, ben fte erwarteten, etwat mehr alt einen SWcn*fepen, ein göttltcpet Scfett, baepten.

©iefe fnrngefptnnfic gingen auep ju ben Epriften über, welcheauf bie nahe Sieberfitnft bet £>crrn unb auf ipren SEriumpphofften, unb bap fte tn einem taufenb Sapre langen, immer*wäprenbcn Entäücfen leben würben. 3a, biete ber erfien Ehrt*flen behaupteten fogar, 3efut habe bict feinem 3ünger Sopamtetbefiimmt jugefagt, unb Sopannct werbe gar niept fterben, fon*oern btt junt anfang bet taufenbjäprigen Steifet leben, abertiefer apojtel wiberlegte fclbfl unb auf bie flarfie Seife bie