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7 (1853)
Seite
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menfchliche ütngeficht bas fchöngc, in welchem geh bie reingen©itgenben beS ©cnuithS ausbrücfcn.

Wlan fagt, baS Slugc fei ein ©bieget ber©eete, ein SScträ»ther beS ©ebanfenS. 3n bet ©hat ig fein cüijtger nuferer ©üme,auf meinen bie ©celc gefchäftigern Eingug 51 t üben gewohnt ifl,als bas 2luge. ©a(;er bejctchnen ftch alte ©efühle unb Serben»fchaften fo fchnett unb unwillfitrlich burch baffclbe. Sluch ber feinge-peuc^ter ftnbct in einem wenig beamteten ©lief feinen ©erräther.©etrachtet ben 3ornigen er grahlt gleühfam bcrjehrenbeS gcuetaus; ben ©dwtbbewugten, er fann ben ©lief nicht fefi *u eucherheben; ben ©ücfifcgen, er möchte geh bor euch berbergen;ben Sfebtichen, ber nichts ju fchetten, unb feine ©chitlb ju ber»heimlichen hat, er geigt euch ben offenen, heilen, fmtnblichcn©tief ber ltnfebulb, burch welchen ihr in bie ©iefen feiner SDcnfartnieberfehet.

Stuch in biefer merfwütbigen Einrichtung ber füatur liegt einhöherer 3wecf ©otteS. Sag bie @emüt(;Sart bcS Sterblichen gehfo fchneti in feinen ©liefen fpiegelt, fcheint nicht btog gut Sibfichtju haben, bag wir ttnS bor UnferSgleicheti hüten fönnen, wenner gefährlich i(f, ober uns an ihn anfchliegen, wenn er gutartigfcheint: nein, bie ©ugenb liebenSwürbig, baS Säger efelhaft jumachen, fchon burch ben biogen ©inn beS ©egchtS, ig eines bergahllofett Erziehungsmittel bcS iNcnfchengcfchlechtS in ber §anb©otteS. ©eelenbollfommenhcit ig immer bas lefjte unb höchgeBiel» ©0 innig fann fein Slinbgeborner bie ©ugcnb lieben, baSSäger berabfdjeuen, als berjenige, welcher jene in ihrer llnbe»fangenheit unb fchönen Erhabenheit, ober bie ©ünbe in ben ber»Zerrten ©eberben auf febem SKenfchenantlih lebhaft gnnlich bar»gegellt crblicft. ES begegnet fein ©{erblicher einem anbern, ohnefoglcich aus feinem ©egeht ju lefen: 2BaS ig biefer in feinem3 nnern Werth? §at et Sbelmutg ober peimtücfe? 3 g er reb»