mannigfaltigere Seife genießt. Ser junger iß es, melier feineeinfache Soft fitßcr ivürjt, als bem tüßernen gfraffer feine mitaiten Hilfsmitteln einer bergtffeien -ßunß jubereiteten ©erichte.
©obalb biefe fünßliche 0tciäung ber Sßluß unb ber fiijsel beS©aitmenö jui^Seibenfchaft crwächß, bat ber, melier ficb ibt er*gibt, feine Vürgßhaft ntebr, Weber für ©efunbhett unb SebcnS*bcrlängcrung, noch für bic jwccfmäßtgße Verwaltung unb Er*baltung feines irbifchcn Vermögens, bas ibm ©oit gewährte.Sic oft finb wir Sengen »out Verfall bcS SoßlßanbcS ehemalsfehr begüterter gamilien, ohne baß uns öon ihnen ein befonberetäußerlicher fßrachtaufwanb ober irgenb ein serßörcnbcr Unglücfs*fall befannt würbe! — ©enäfeßige Eßlufi unb ©thlemmerei warenbie Urheber ihres Untergangs. Sas $inb beS weilanb reichenfßraffers lebt l;eut in bunfler, bienßbarer Kbßäugigfeit, unbnagt am elcnben Ktmofcn, weil bie gcmiffenlofen Keltern ihr@ut, baS jte ben ßlacßfontmcn überantworten füllten, in feine©pcifen unb ©ctränfe bcrwanbelten. Snjwifchcn ber Enthaltfamejeberjeit ju feiner ScbenSnotßburft wenig gebraucht, unb baherbeim fKangel beS VerbienßeS, bei ©toefung feines ©ewerbes,ober bei anbern nachtheiligen Ercigniffen, ßcß ohne Vtühe cinju*feßränfen weiß, wirb ber ©cßwclger bon feiner Seibenfcßaft ^nrgortfejjung eines gleichen KufwanbcS gezwungen. Sie einmalan ben beßänbigen 9teij »erwöhnten Staben ßctfihen Vefriebi*gung, unb er macht, was ihm übrig bleibt, juin Opfer feinesgefräßigen ©elüßeS. — Oft füllte man jwcifeltt, baß berSDJenfcbjn einer folchen gan,$ tßierifchen Vcrfunfenßeit fähig wäre, bitrchwelche bic Sitrbc unfcrS ©cfchlccßts gefchänbet wirb, wenn mannicht ber traurigen unb efclhaftcn Sctfpiele fo oft unb biel fahr.
Eben btefe tabenfeßaft, welche Körper unb ©eift juglcicbfcßwächi, wirb gemeiniglich bie Quelle anberer ©ünben. ©ie
vir. ii