jogctt nic^t beit »ergangenen Sag über nufer §>aupt mib über©efunbhctt unb Sebett ber ttnferigen hinweg, ohne bafs ftc unöberührten, ohne baff wir fte nttr erfannten! ©otteS Siebe bc»febinnte uns; ©otteö Siebe gab uns in jeber SageSjett irgenbeinen frohen Stugenbtief, ber unfer ©eittitfb erheiterte, Sclbfi fitber S0?itte ihres tontnerS hatte bie Seele fthnterjlofc äugen*btitfc, bie an Vergnügen grenzten.
Darum, unb wärefl "btt auch nicht gtiicllich, unb gingefi buauch mit Sangigfeit unb gurebt »or beut, tvaS bir in tünftigenSagen noch bettorfteht, tu bein Sette — erhebe beinett ©eifi jubent allgewaltigen, erbarmensreichen Satcr im gnmntcl. Srleimt betne Sorge, beitte Saft! Ser,zweifle nicht, ©ott ifinoch ©ott, ttttb will bich nicht »crlaffen, nicht öerfäuntett. Sr-war ©ott, bettt ©oft, als bu in glücflichcrtt Seiten nicht attbie SMöglichfett beitter jetzigen S£rübfalc glauben woüteft; er ge*bachfe bettter, ba bu feiten ober nie feiner gebachteft. ©r ift noch©ott, bein ©ott, nun bu betrübt jtt ihm Hageft, ttttb er wirbbir frohe Sage öffnen, au welche bein banges, Hctnntüthigcö5erj je|t »icllcicht taunt glauben will. ©ofteS ©ewalt ifi ewigmächtiger, als fOtcnfchcnmacbt — warum »erjagefi bu? Stettc nurbie Unbefcholtcnheit unb 0teinhcit beüteS 5cräcnö, ttttb bu huübein ©lüd aus bem Untergang gerettet,
Dft ift es für uttS noch lehrreicher, wenn wir ttnS in einetmhcnbftunbc fetbfi überlaffcn fittb, ju betrachten, nicht fowohlwas wir ben Sag über erfuhren, als »ictmchr, wie wir uttSfelbft bei mancherlei wichtigem unb mertmürbigern Vorfällen be=trugen.
Du ftnbcfi ein gropeö Vergnügen baratt, attberc SWenfcheti jubeitrtheilen: warum erlernfi btt nicht bie nüftliche Äuiift, btchfelbft Wtc einen grcmbltng anjufchaueit, ttttb beitte ©enfart, beine5atiblttngSwcifc, beinen SBanbcI 51 t bcurfhctlen? ©urchmuftere