Druckschrift 
7 (1853)
Seite
136
Einzelbild herunterladen
 

weint e3 bcS §>errn SBttlc ifl! nein, aud; bergteichcn Gebens*arten »crwanbetn füh fließt in nidftsfagenbe ©emohnbcftcn, ttnbgeben bcnt, bcr fte angenommen, mehr bcn heud;terifd,)en ©djcin,ats baS SBefnt wahrer grömmigfeit foubern er flrebe bttrd;feinen gtciß in bev Arbeit, bttrd; feine Sßohtthätigfeit int Se=tragen gegen 2lttbcre, bttrd; alte Sugcnbctt bcr Siebe nnb 5D?cn=fcbenfrcunblicbfeit, ju bemcifen, wie fc(;r cS ihm ©ruft ifl, @ottrin crfentitlid;eS £crj ju weihen.

©s ifl bei bcr Sefchränftheit unters ©ciflcS, bcr 31 t einerlei3 cit nur ©ins int Jlugc haben famt, nmnbgticb, fortbaitcrnb unbbei aßen ©efehäften nur an ©ott ju benfen. SBtr foifcit cs auchnicht, mir fotten beten ttttb arbeiten. Ülbct mof)! fönnen mir©ruitbfäjje nnb£>anbtungsmcifen uns ju eigen machen, btc unsbcüültcm, maS mir ibun, »or bcnt ©emiithe flehen. @o fönnenmir es bahiit bringen, baß mir ant SDtittage, mo mir in berETOttte ititfcrcr ganjen SEBirffamfcit, in ber 3??tttc unferer @c=fcf;äfte flehen, auf bie 2trbcitcu ttnb ©egebenheiten beS »crgan=genen Borgens einen, mentt auch mtr ftiiihtigcn, ©lief fenben;baß mir uns befragen:fiabc ich alle meine fßfttihten gemiffen«haft »otiflrccft? §>abe ich mich bott feiner unreinen Scgierbe juunerlaubten £anbtungcn unb ©eftnmutgen »erführen taffen, btcich ju bereuen Hvfadje hätte? §>abe id; heute feiern irgenb einemfWenfd;cn eine greube gemacht, für btc et utid; fegitcn fönntc?5Bot;t bentt, maS ich in bcr crfleit fuitftc bcS SagcS nid;t gethanober jit thun ©etegenheit fanb, baS miß id; in bcr jmeiten fiätftc»ottbrtngeit. JDicfer Sag fott in meinem ScbenStauf feiner bcrfd;tcd;teflcn fein, noch Weniger eilt Sag, ber eittfl gegen michjettgen fömttcI /y

SüttcrbingS ftnb mir fähig, jeben ®?ütag eine fotchc aitgcn*bticftiche llcbcrtcgung aitjuficllcn. ©clbjt bei unfern ©efd;äftennod; ftnben mir 3eit bajtt, unb eben barunt ifl ftc wahrhaft ^fitic^t