J33
thaten ©otteS, fo wa^nt er unb auch eben fo laut an ttnfcrc©anfbarfeit für biefelben. ©anfbarfeit aber äußert fich nichtbloß in leeren Sorten, fonbern in Senaten- ©b iji nicht genugan einem ©anfgebet bei £ifcf>c, fonbern unfer £{mn unb Saffenwätjrenb beb ganjen Eageb foll bie ©mpffnbungcn unferer ©r»fenntfiebfeit gegen ben @cber fo oicler guten @abcn aubfvrcchcn.
3n Bieten cbrifitichen £>aubhaltungcn ifi eb noch eine wol;l»hergebrachte, chrwitrbige ©itte, baß man ffcb nie jitm ©enuffeber ©ottebgabe nteteerfefft, ohne ein ©anfgebet gefprochen juhaben, fei eb Icifc im £crjcn, ober laut, inbent ©incr für Sillebetet, ©iefc ©itte ifi in manchen anbern Haushaltungen, woman bon falfchcr ©cham gcblcnbet ifi, unb erröthet, @ottebSohltßat öffentlich anjuerfennen, gänjlich untertaffen. !0?an fc|tfich jum Eifcße, ohne beb SlKfcgnenben ju gebenfen, wie babBcrnunftlofc SEhter, welches im Salbe feine Nahrung ftnbet, unbbie hingeffreuten ©amenförner oerjehrt, o(;nc auch nur ju ben3weigen beb Saumes htnaufjubtiefen, ber fie nieberftreute.
©b ifi wahr, baß bei einer täglich unb ju berfelben ©tunbeherborgcfprochencn ©ebetbformef, bie ftd; bent ©ebächtniß ein»oerlctbt, bib man fie herfagt, ohne weiter beim ©chall bieferSorte etwas ju benfett — eb ifi wahr, fage ich, baß bei folchettgewöhnlichen SEifchgebeten oft wenig Slnbacht ffattfinben mag.Unb eben btefcS fann bei Bielen guten ©hrijicn Slnlaß geworbenfein, fie ganj abjufchaffen. Sillein bamit ifi auch jugletch babWenige ©Ute vernichtet , was noch hin unb wicbcr baburch ineinzelnen |)crjcn erreicht werben fonntc. ©er Seichtfinn unb bie35crgeffenheit beb göttlichen ©eberb iji bannt beförbert, unb berfWenfch, welcher bie ganje Soche nie burch bab Seifpicl anbererSWcnfchcn an ©ott erinnert wirb, gewöhnt fich leicht, feiner nieju gebenfen.
©ic alten Slegijpter pflegten bei ihren fröhlichen ©aiimahtern