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5 (1853)
Seite
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bet aller feiner ©utbcrjiglcit ä»3 er ftd; julcfct febüebtern inftd) felbft juriief, unb an bic ©teile ber Siebe trat gurebt ,"33er»aebtung unb §aft ber SKenfeben. ©r hört barunt nicht auf, fromm,wotjltbucnb unb ebctmütbtg ju fein, aber er tl;ut bas ©utc nuraus fPflicbtgcfübl, unb wie gegen Sefen, bie öon ©bclftnn unbinnerer ©ütc Weber eine SSorftcllung haben, noch ber febonenbenSebanblung wiirbig ft'nb, welche bie £ugenb forbert. Slberein UnglüdElicber biefer Slrt bcbenlt nicht, baft, fo wie er »or*malS in feiner febwärmerifeben Siebe bie ÜKenfcbbcü »erfannt bat,er fie nun nicht weniger in feiner Übeln unb mcnfcbcnfeinbticbcn©tünmung »erfennt. @r bcbenlt nicf>t, baft, fo wie er normalebureb feine gutnüitbigc §eftigfeit oft Ulnlaft gab, nott Slnbernoerlannt ju werben, er nun wieber bureb fein öcrfcbloffcnes,mürriftbeS, wirtlicb ober fibeinbar untbeilnebntenbeS Sefen llr»fache ift, baft man i§n abermals nerlennt. SDie SHcnfftjcn fiubnicht fo »ortrefflieb, als wir fie in jungem Saftrcn gewöhnlichju halten geneigt fitib, noch fo »erborben, als uns einzelne trau»rige ©rfabrungen nachher juweilcn geneigt machen, es ju glau*ben. 2lbcr b a ö ift gewift, jeber fWenfcb, auch bet febeinbarböfefte, t;at in ber SEiefc feines -^erjenö einen £>ang sum@utcn,eine unüberwinbltcbe Siebe jur £ugenb; unb jeber Sftcnfcb, auebber weifefte, beurtbeilt Slnbere nur cinfeittg aus feinem eigen»ibümlicbcn ©tanbpunlt in ber Seit, unb nach feinen einjelnen©rfabrungen. ©o bat auch ber 33iSfewi<bt noch feine gute, acht»bare ©igenfebaft, unb ber Seife feinen Srrtbum.

Sie Ungefclligfcit, ja oft§ärte unb ©raufamfeit, in welcherjuwcilen ber Sugcnbeifer ber Sftenfcben erfebeint, ift oftmals bicSirfung »erlebrter Segriffe oon bent, was gut unb recht ift;oft Sirfung einer überhaupt leibcnftbafilicben unb mit ber Sugenbfetbfi itnöerträglicbcn ©emütbSart. Sir erftaunen beute über bicgräflichen SSerirntngen ber S3orwelt, ba man biejenigen, welche