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Men. 20 it haben über unfer @ut gu »erfügeu; was wirfonft nicht immer mit S33ciö^ett, Sernuth itnb 2>?enfchculiebe ge*braucht, fonbern mehr für unfere eigene Scqucmlichfcit itnb Sitcl*feit angewanbt haben: füllten mir in unfern lebten SBilten nichtenblich einmal bamit ebethergig ^erfahren?

SBobltbätigf eit mit ft auch ben lebten 2Billen bcsSbriflen bcgcichncn. Sr gibt ja nur hinweg, rnaö er felbftnicl;t behalten barf. @o flreue er beim ©egen ans über eineSEBelt, bie er »ertaffen ntufj; er flreue ihn mit greubigfeit unbbent 23illctt aus, anbere Sftcnfchen wahrhaft mit bem gu be*glücfcn, was thut felbft nicht mehr nach bem £obe niifjcn fann.23er ba fcirglidj fäet, fagt bie heilige ©chrift, ber wirb auchfärglich iirnten; mtb wer ba fäet im ©egen, ber wirb auch (int*ten im ©egen. Sin SeflÜcher nach feiner 2Billfür; nicht mitUnwillen ober aus 3mang; beim einen fröhlichen ©eher hat ©oftlieb. (2. Äör. 9, G. 7.)

SS war eine cblc ©ittc unfercr Vorfahren, baft ftc gern inihren 25ermächtniffcn für ilirchen, ©chuleit, Slrmcnanflalten unbanbere tttilbe Stiftungen, fobalb ftc irgeitb oermochteit, be*trächtlidhc ©umuten auSfcfjten. ©ar oiele tiefer Stiftungen be*flehen noth heutiges SageS fcgenSboll fort, unb ftnb eine fort*bauernbe SBohlthat für Unzählige, bie nach unb nach baran £heilnehmen. 23ic Sbetn ber Sormclt haben noch nicht aufgehört unteruns gu leben; if;re §anb wirft noch immer genteinnii|ig auf im*fere Seiten fort.

Slber wie feiten ftnb heutiges &agc3 Sermächtniffc unb ©tif*tungen folcfjer Strt! SS fehlt wohl nicht an @elb; beim gunt Se*flieh ber ©chaufpielc, Salle unb anberer SclufligungSörtcr, gugroßen ©chutaufereien, ober Sinfchaffung gierltcher ©crcitfje, 2Bob*nungen, foflbarer Kleiber, ifl überall Sorratf). SS ferrfcht heutenoch fo oicl unb »ielleicht mehr Steichthum, als ehemals. SS fehlt