Druckschrift 
5 (1853)
Seite
289
Einzelbild herunterladen
 

fei alläubcgrcnjt, um 2 f£fcö ju faffen, unb, wie matt fagt,natürlicher SBctfc ju erffärett-

Süßeit mehr aber noch, als alles bieö, machen 2Irmutf>, Siebe,bebrängte SBcrhältniffe itnb alle Uittflünbe ober Scibcnfchaftcnabergläubig, welche mit großen ffieforgniffen ober Erwartungenerfüllen. ©a wirb ber Suftonb banger Ungewißheit für bab @e*inüth oft unerträglich. ©ic Seele möchte Enffchlitffe faffen, itnbtarnt nicht, weil ber SScrflatib nich ausreicht, bic möglichengolgen beb anfälligen SntfcbluffeS ju berechnen. So wirb berSÄenfeh geneigt, es bent Sufall 51 t überlaffcn, baS SooS ju bc*fragen, ober anbere ©inge, welche ißm ber Slugenbltcf in bettSüßeg wirft, als Stimme uttb Deutungen beS SSerhänguiffeS an*jufehen.

So unfchulbig bicS nun auch oft ju fein feheinen mag, ijl esbod; immer eine Selbfioerläugttung ber SBernunft; ber ©cifl thntSSerjicßt auf bte ihm oott (Sott öcrliehenc Äraft, uttb bcfchlicßt,ft eh oon Etwas leiten 51 t laffen, bas mit feinen SSünfehen itnbEntwürfen burd;atts auf et sScrbitibuitg fleht bas heißt, erbefihlicft, wcnigflcnS für einen Slugeitblicf lang, wahnfinnig juwerben, itnb wenn begleichen littbtfchcö Treiben auch wohl baseine wie bas anbere SOTal fehr unfchäblich ju fein feheint, bleibtbod; unmcrftich baöott fKanchcS int Oentüth fangen, unb gibtunfercr ©enfart unb ftanblungswcife allntälig eine abergläubifchcSiiehtung. ES tfl aber in ber SBelt nichts gchlcrhaftcS, wasnicht auch früh ober fpät nachtheilige SBtvfungen, baS heißt,Selbjlflrafen herbeiführt.

21m wenigftenS gcjicmt es bent Ehrtffcit, ftch freiwillig aber*glättbifchen EnträihfelungSOerfuchen ber 3ufunft, SSahrfagungett,SEraumbcutcreien, bent ©laubctt an gcheintnißootle Sebeutung001 t 3<»hlcn unb begleichen Shorhcitcu hinjugeben. Eine folcbeSScrjiebtlciftung auf gefuitben fKcnfchenöcrflanb ifl juglcieh 2 lb=V. 10