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5 (1853)
Seite
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greuttb, tfafi bu nie an bcr TSrttfl eines ©cttebtcn geruht ?§>afl bu niemals bie ©ctigfeit empfunben, geliebt 51 t werben?iinb, wenn bn öon bent -?>crjen getrennt wttrbefi, welches birihciter war: gab bir nicht ber ©ebanfe an ben Stbwefenben, unbbie ©ewißtfeit, er gebenfe betn, auch wenn er bich nichtfche, ein unnennbar angenehmes ©efiihl? 2 Bar es, unb ifieS bir gleichgültig, eben fo halb, als bu öon greunben abwefenbbtfi, »on ihnen oergeffen ju fein? ©0 auch nach beinern Stöbe*2Bem cS genügt, nur fo lange geliebt 51 t werben, als er gegen»wärtig ifi, hat nie wahrhaft geliebt. 2Bem cS genügt, einenguten 3tamcn jtt haben, fo lange er bei Sftcnfchen wohnt, hatbie £errlichfett bcr Stttgcnb nie erfannt.

©ichc, noih nach 3 ahrtattfenbcn ocreffrt bas tttenfchliche ©e*feptecht bantbar baS ütnbenfcn großer unb guter Sterblichen, biebttreh irgenb eine erhabene §anbtung bie Sßohtthciter ihrer Seiten,oft felbfi ber 9?ac[jwelt geworben ftnb. 9toch nennt man SOTofcS,ben 3tctter SfraetS, mit S'hrfurcht; noch »erherrltcht SDaötb ben§>crrn bcr 2Mt mit feinen fPfalmen in taufenb Stempeln öerfetne»beiter Sieltgionen; noch greifen wir ber crflen gütiger gefu SSSeiSheitunb SKuth; noch rühmen wir btc ©tanbhaftigteit unb 3Äacht berSBaptpcit in ber ScibenSgcfchichte aller ihrer SWärtprer. Sängfiifi ihr ©taub oerweht, ihre ©rabfiätte unfcnuttcch geworbenaber fte feben noch, tiefe Stobten, unter uns; fte wanbeln nochin unferm Jtnbenfcn; fte pretfen ©ott unb bteSBaprhctt noch mitunfern Sippen! ©ic athmeten oor gahrtaufenben; aber fte ftnbnoch heute nicht gan$ gefiorben.

SSSenn beine ©eele erglühte bei ben ©rjählungen; öon benStaaten betner Vorfahren; wenn bu oernahmfi, wie fte für ihren©Tauben muthig SBopIfahrt unb Sehen oerfchmähten; ober fürSSatcrlanb unb Stpron freubig in ben ©türm ber ©efahren hin»nustraten; ober für bie gretpett ihrer Mitbürger ebetmüthig bas