bic er nicht ertragen tonnte, in ben ©chooö bcr Scrwefungflüchtete.
tßerbammung ift uttfer sweiter ©ebanfe — Gcrbammungeiner SHjat, bie, wir mögen ftc auc& aus SJiitteibcn cntfchulbigcnwollen, immer bas ©epräge bcr Slbfchculichfett an bcr ©timbehält, immer bic Gruft bcr Uebcrlcbcnben mit ßntfefsen füllt.3ft Stiorb an Jlnbcrn ein Gerbrechen, wie follte fWorb beS eigenenSebenS nidjt Gcrbrcchen fein? ßr erfdjeint uns wie ein graf*lidjcS ©clbflgcricht wegen öerübter Unthatcn, bie öictleicl;t Siie»manb fennt, alb bcr aUwiffenbe ©oft; wie ein bolljogeneü £obeö«urtheil, auSgcfprochcn bon ber Gerjweiflung beb ©ewiffenö. ©inbuntlcr ©Ratten fällt burch bie rmhlofe §>anb beb ©clbflmörbcrsüber bic ßpre feiner ganzen gamitie, bie itjn »on nun an, mitfernerjlicfjem ©efüpl bon©chaut, nur ungern alb i(;r gewcfcncsSUitglieb nennt. Slttf feinem ©rabe weint bie Siebe unb ©chn«fuc&t ber hinterlaffcncn greunbe feine Spräne; ftc wcnbcit ftpcitunb fchücbtern, mit unwitlfürlidjcm ©raufen, ben Gltcf bon bcrtraurigen ©tätte hinweg, bie ben serftörten Scidmant umfaßt,unb bie ßrinnerung bcr £(;at crfdjrecft fic nachSaßren noch wieein ©efpenft.
25ieö ftnb bic gewöhnlichen ßmpfinbungen unb Urteile beim£obe eines ©clbfimörberS. 2Ber fönnte ftc ganj berwerfen, oberftch ihrer im erflen Slugenblicf erwehren?
2lber wenn td>, als ©htifi, über eine folche Gegebenheit nach=benfe, fiheincit boeß noch aitbere Urtheifc ftattfinben ju fönnen,unb uoth anbere ©efühlc. 3wat bie Sßat bleibt intmerbar ab»fchculicß, aber nidjt immer bcr S£ßätcr. 3war er griff, wie einStufrühret, in bie Siechte beS ©chöpfcrS ein; aber wer hat mirGefugniß gegeben, burch ein boreiligcS Gerbamnutngöurtheil inbie Siechte beS großen, attwiffenben SiichtcrS ber .lobten cinju»greifen? SBantm foll ich ben ©clbjimörbcr mit meinem glttch