©anftmutb gewinnt alle fielen, wenn fic mit tintigem©cfüple gepaart ift. ©a »erjeipt fte fcponcnb jebc lieber»eilung beö Släcbftcn, trägt mit ©ebttlb beffen Eigenheiten unbSchwächen, opne ihnen Sßetbraucb p flreuen. ©enn ©cbmeicbefeiunb friccbenbeb SBefen ifl fb wenig ©anftmutb, alb Heucheleieine ©ugettb. ©er SBeife will mtr grtebe, gegenfettige Sichtungunb feponenbeb betragen beförbern, woburep allein bäubtiepe unbbürgerliche ©lücffeltgfeit erwäcpfet; ber ©cpmeicpler geht mit Sifip Sffierf, will Seibenfehaften p feinen ©unfien etweefen unb5D?cnfchen nach feinen Slbftcptcn leiten, ©er SBeifc fühlt ebenbarin feine ^opeit, fein ®lücf, baß et immer mit SJefonnenpeitunb in gretbett sott mächtigen Seibenfchaften panbcln fann. ©er©thmeichler mill Slnbern Sefonncnbett unb gretbett rauben, in»bem er fte mit »erbtentent ober unöetbicnfcm Sobc blcnben oberetnfcpläfern mötbte. ©anftmutb ift in ber ©enlart beb ächtenCEbrijien eine herrf^enbe ©timmung beb ©cmütpb; ©cptnetcpcletnur ein für fttrje 3cit gewähltcö Hilfsmittel, welcpeb aufbört,tote bie Jlmjtänbe änbern.
©er fDfann »erbinbe mit feiner ©anftmutb SEBürbc; babSESeib mit ber ihrigen freunblicbc Slnmutp. Scner gewinnt,wenn er bet füllet ©leicbgültigfcit auf ben 33crflanb berer wirft,bie ihn umgeben; bab SDBeib hingegen, inbent cb burch Scutfclig»fett auf bab Hers berer wirft, bie fiep ihm nahen.
©er Ehrifi trägt auch fein fehtverfieß ©ebieffat mit SBürbe;er fleht auch in ben gcffcln beb ©prannen, ber ihn »erfolgt, mit""Bürbc; auch gcfchntäht, geläfiert, »erfpottet unb »erpöbnt »oms nbel, befrembet er biefcit bttrtb feine Roheit. — ©anftmütbtguti gelaffen trug gefub bie Sefepimpfungen, mit benen ihn einerafntc fKcngc SSolfb umringte; er fcpalt nicht wieber, ba erü^thittcn warb, unb bropte nicht, ba er litt; unter bem fiopn»iatthjet, beb SSoIfeb fcblepptc er fein Srctts pr Sficptflättc auf