oerjei^en ftch ed Siele, ihre SSoblthatcn ober ©efällig»feiten, bie ©ent ober ©icfent erliefen würben, ananbern Orten betannt ju machen; ftch beffen auf finge 2lrtju rühmen, ald fotfte tS gar nicht ©elbfllob fein. Sur ju bau»fig hört man biefe feine, leife Prahlerei oon Serbienfien, bieman um Stnbere habe. Unb ifi folchcO ©elbjtpreifcn in ber Spatwohl oon jener groben Sleuferuitg bcO ©toljeö oerfcpiebcti, bem»jenigen, ber SBoplthatcn empfangen bat, fte unmittelbar felbfiaufjurüden unb oorjuwerfen? — 2Benn bu Sllntofen gibfi, fpraep3efud, follft bu nicht laffen sott bir pofaunen, wie bie heuchlettbun in ben ©(buleit unb auf ben ©affen, auf baff fte »on benSeuten gepriefen werben. 23ahrltch, itb fage etitb, fte habenipren Sohn bafnn! (Statt!;. 6, 2.) ©iejenigen, welche ihreSerbienfie felbfi oerfftnbigen, fünb ihnen gleich. Slucp fte bemüthi»gen ben, ber bab Ungliicf batte, oon ihnen freunbltebc Sienfteanjunepmen; aber fte bemiitbigen ihn nicht nur in feinen eigenen,fonbern auch tn Slnberer Singen. 3a, ihre Strt beb ©etbflrupmöifi noch gefährlicher, alo wenn fte bem, um welchen fte fiep oer*bient machten, ihre SBopltpat pecfönfich» attfrüefen. ©enn ihmbürfen fte niept mehr oorwerfen, alb fte wirtlich thaten; prahlenfte aber bamit an anbern Orten, fügt ihre ©telfeit jur fpraple»rei auch noch Sern eine ocrfcpßnernbe Sügc, ober itebertreibung.©ie rühmen ftch wohl noch £>anblungen, bie fte nie begangenhaben, ©ie vernichten nicht nur ihr ganjeö Serbienfi, wenn fteein folcpeä um baö ©lücf bes Sebenmenfcpen hatten, burch bieUnbefcheibenbcit, mit ber fte cs3 in ©efcllfchaften weltfunbigmachen, fonbern begraben es unter bem Saficr ber Süge unb Ser»Icumbung. Sicht leicht fpriept Sentanb oon erwiefenen ÜBoblthatcn,ohne baß fein §>erj oon ntchrern Safiern zugleich bcfubelt wäre.
SBohltpaten erwetfen, bie und äußerfi fchwer fallen ju thun,bann 3ckcm, unb felbfi bem ©mpfänger auf ewig bie £>anb,