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5 (1853)
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Siadjtheil bringen fönnten, aber auch alläitbeguem, um ©elcgen--beiten aufäitfucbctt ober jit ergreifen, wie er grettnben ober gein=ben ©uted fhttn fömitc. Sr fctbfl hält fid; fchott für einen »or*trefflichen Shrißen, weil er menigßend wiffcntlich nicht »iel SBöfeöihut, unb fid; feine groben SJcrgchungcn ju ©chulbcn fommenläßt. Sr bietet jumcifcn fogar bie £anb, etwad 3lü£lid;ed bc*förbent ju helfen; nur muß cd ihm nir^t fehwer werben, unb nichtalljugroße Ueberwinbung foßen. Sr gibt and natürlichem SPiibleiben armen Scutcn, unb hofft, ber fßntmel werbe ihm bad hört;anrcchncn, wad er »on feinem äußetßcn ileberftuffc bingibt, unbwad er and; fonfl wohl bet einem ©aßmahl ober bei einer Sufi«barfeit weggeworfen haben würbe, ohne baß cd ihm weh gethatthätte. Sr erwiebert forgfäftig bie fiöflidßcttrn feiner greunbe,»crmcibet ©trett ittib 3 anf, »erbirbt cd mit ßeicmanben. fBiel*leicht geht er noch äußert cm in bie anbächttgcn SSerfammlungcnber Shrißen; hält oiet auf SMigion; betet fogar ju beßimmteußetten feine gewöhnlichen ©cbetc her, unb meint nun, er hübebad wahre Sßrißenthum, unb ungefähr Slttcd geleißet, wad man»on ihm forbern fönnc.

Siefcr SÄcnfdj ßcf;t auf ber ntebrtgßen ©tufc ber SB er *berbtheit. Sr eben nicht taßertjaft, aber and; ohne wahreSugenb. Sr »erläßt fieß auf bad tSerbtcnß feined SrliSfcrd, unblebt, um ftch wohljuthun. 2 ßad er nebenbei ©uted unb 9?ii|«ttched »errichtet, betrachtet er ald ein ftuged Äapitaf, bad ihmgroße Stufen in jenem Sehen eintragen folt.

Stuf tiefer untern ©tufc moraltfdjcr SSerbcrbttjcit ßel;cn wohlbie metßcn heutigen Shtißcn. ©ie leben nicht tugenbhaft, fon*beim nur wohlanßänbig unb gefettet, ©ie hohen ihren gutenßfamcit lieb, unb hüten ftch baßer »or auffallenben Untugcnbcn.

SDtc zweite ©tufc mcnfchlid;cr SScrberbthcit,wo SDienfchen in ihren heftigen Seibenfdjaften 51 t mancherlei ge(;l=