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reifen nnb armen gamilien itnfcrcr ©täbte, unfercr Sorfer um*hcrfchen, unb mir werben »on unferm ungerechten 33orurtheilhalb jurüdfommen. Sßir merben uns halb überzeugen, bafj berStcichtbum meber ©ünbe fei, noch ättm ©tinber mache; fonbernbafj ber SWenfeh ben 9?etd;tf;tmt mie bie Slrmutb crß mißbraucht,nnb jutn SBcrfjeitg feiner ©ünbe macht.
2Bcr auch nur einige SBeltfcnntniß nnb Grfahntng hat, mirbeingeftchen, baß oft tocif mehr fficfchcibcnheit unter ^urfutr unb©etbc gcfuubcit mirb, als unter bem fehfeeßten bittet; baß oftin ben fßaläßcn ber Bornehmcu mehr (häßliche, ächte Semitthmohnt, alb in manchen 23ürgerhäufcrn; baß oft bie angefchenflcn,mächtigßen ßJerfonen mentger ©tolj ^abeti, als manche geringeSeitte, bie auf ttm menigcS ©igenthmn, auf i(;r geringes 2tmf,auf ihre etmaigen ßtaturgaben ühermüthig unb jtofj finb; baßoft bie mitibcr begüterten SKenfrijcu viel ungerechter, oict härtetin ihren Urthcifen über bie SEBoblhabenbcn unb Steteben finb, alsbiefe über fte. S3ie oict iugenbhaftc gitrßen, mie »tel rechtfchflffcne©taatSbicncr müßten mir »crbammcii, menn fie um ihrer irbi*fchen ©üte'r mitten ocrbammuugsmürbig mären! SBieoietc reichegamilien, bie gteichfam im Itebcrftuffc fehmimmett, tchen für fichfelbft feßr cnthaltfam unb mäßig, um Sfnbcrn betßeben ju tonnen!
Ser fßracßtaiifmanb iß fo mciiig an ß'ch beut §eit ber Seelefchäblich unb eine ©ünbe, als cS ber ©emtß bes SBeinS beimfrohen fKaßte iß, ben fjcfttS fetbß ctuß munberbar fchitf, baer beim heitern gwchjcitmahtc jtt fehlen anßitg. (Gct>. 3oß. 2,
7 — 10.) 3cneS ©olb in bem tiefen ©cßoofe ber Gerbe, jene‘Perlen aus bem Stbgritubc bcS ßßtcereS: jtnb fie nicht ©ottes2Bcr! unb ©otteS ©abc ? Stbcr nicht maS ©ott fcßiif iß tabelnS-mürbig, fonbern was ber SBcnfch burch fünblichen fttfißbraitchentheiligt.
©chönhcit iß in ber Statur eine Sierbe, unb es liegt in ber