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5 (1853)
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bcn Streit. SJtr felbfl fühlen, bafi wir unter attbern Hinge«bttngen, unb wenn wir weniger burd; bad fehlerhafte Setragenber üPtcnfctjcn gereist würben, beffer banbetn, Itcbeöoller gcftmitfein tonnten.

SBohl tfl bie $unfl, mit fcblechtbcnfcnben unb feblcd;tl;anbcln*bcn sperfonen untjugeben, bicllcid;t bie fehwerfic für bcn Cf(;rijlen.Slber wenn ftc cd ifl, fo ntttfj ber Sfjrifi feine jMrfftcn Kräfteaufbieten, SOTciflcr in bcrfetbeit 51 t werben. Unter grontntenfromm 51 t fein, unter £ttgcnb[;aftcn ft'd; bed Sünbigcnd 511 febä*men, 5D?enfd;cn rnicber ju lieben, »011 benen wir geliebt werben:bad tarnt webet in unfern Singen, noch in ben Singen ©otted einScrbicnfl fein. (SWatth. 5, 46. 47.) Slber oerbtenjibott ifi, bieSchwachheiten Slnbcrer »crfd;oncn, bie gebier Slnbercr ertragen,bnlbenbc fPtcnfcbcnlicbe üben jtt tonnen.

«Denn waö wir auch tf;un, unb wo wir aitib leben mögen,itirgcnbd fömten wir cd meiben, mit fehlerhaften SOTcnfthen um«jugehen. 3lirgcnbd werben *wtr bie SBclt ganj nad; uufermSinne ftnbcn. Ueberall werben wir Seutcn begegnen, welcheneben anbern guten @igcnfd;aftcn und burd; eine Unatmehmltcbfeit ibred Setragend, ober burd; eine fabelhafte Senfart aitfiöjitgwerben. 3 a, oft tarnt ed gcfd;eben, bafj fclbfl red;tfd;affencSD?enfchcn ftd) gegenfeitig juwiber werben, weil ihnen eine Süd«gettb mangelt, bie Sütgcnb bulbeitber Sftetifcbenlicbc, bieSugcnb ber 9lad;ftd)t mit beit gehlem ctitcd 9icbenmcnfd;cn!

SBollcit wir baber unfere eigene 3M;e bewahren, uttfere eigene©lüdfcligfcit berntef;ren: fo müffeitwir, unfercr eigenen Sd;wci«d;en unb gehler cingebcnf, nicht bie SÄenfchen nehmen, wie ftcnach unfern gorberttngen etwa fein follten, fonbern wie fic ftnb.2 Btr muffen, etngebenf ber 2 Bal;rbeit, fcafj unmöglich alle S?en*fd;cn Grngcl fein, unmöglich alle einerlei Steigung, einerlei 3ielhaben fönttett, mit ihnen einträchtig unb bergniigf leben ler»