60
machte wicocr gut, er »erborben batte, tnbem er .bic ge*fcblagcne Sitnbe heilte. 2US ibitt aber im Stcrbör »ot bemgwhcnprießer ein Siener einen Sacfenßretcb gab, fc( 3 te er if;nbeswegen jur Stebc, unb fagte: §abc i(b übet gerebet, fo bc*weife, baß cS böfc fei, habe ich aber recht gerebet, was fc^tägflbu mitb? (3op. 18, 23.) ©urch biefen fanfien Siberfpruepmaepte er fein 9?e<bt geftenb, aber auf eine Seife, welche benroben Sföcufchcn junt ©cfüpl feines Unrechts bringen fonnte.Stuf biefe Seife beßanb Per Slpoßcl qjautuö auf feinem Siechtein ßjpifippi f wo man ihn unb ©ilaS ohne Itrtbeil unb Stecht ge*fangen gefegt batte, unb auch eben fo wicbcr entlaßen wollte,inbem er »erlangte, baß bie Stifter felbß Jommen unb btegrei*laffung anf'iinbigcn foüten. (Slpoßclgcfcp. 16, 37.) Saburchwollte Per Slpoßel feine fclbßfiichttge 3tachc üben, fonbern bicheilige Drbnung beS 3ted;tS aufrecht halten; unb es gelang ihm,bie Stiebtet jur Erfenntniß beS begangenen Unrechts ju bringen:Seleibigtc unb Sclcibigcr fehteben »erföpnt »on cinanbcr.
galten wir. uns alfo an bic ©äße: Es iß feligcr, Unrechtbulben, als 51 t thun; unb iß’S möglich, fo habet mitallen SDtenfeben gricben! (Stömer 12 , 18.) ©liefen wirmit empfänglichem ©imt auf 3 cfu unb feiner 3 ünger Sctfpt'el,fuchen wir uns ben ©etß Per ©anftmutb, Per in ihnen war,mit bcnt heiligen Eifer für bic ©crcchtigfeit eigen ju machen:fo werben wir uns nicht an Sorte hängen, bie, einjeln gefaßt,uns »erwirren fönnten, unb in Per Stacht beS 3u>cifelS wirbuns ein helles Sicht untglänjcn, bei welchem wir nicht irre gehenföttnen.
3ß’ö möglich, fo habet mit allen Sßtenfehen Trie-ben, fo »icl an euch iß.
Dies iß bie erße teitenbe Sßorftcht. fßernteibe alfo allenSlnlaß ju geinbfetigfeiten; hüte Pich »or allen 'Dingen, baß bu