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5 (1853)
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eit fei)cn. Oiöitt. 12, 17.18.) Sttreh ein höfliches, euifvidjttg*frcitnbltc^ ttnb gütige^ SBcfcit in itnfevm Setragen feffetn wirnicht nur unauflösbar bic S>crjcn unferer greunbe itnb Sefannten,wnbcrit wir swingen fclhfi nufere crrlärtcn SBibcrfacher ju einerfanften Stimmung, unb entreißen glcichfant ben glanun.cn i(;reeSornö bas Del. Socl;, bu bifi (Shrifi, bu wanbclfi auf bcüies©ottcö SBclt in göttlichen Sahnen göttlichen Sielen entgegen.Sit bifi ein Chrifl, bu follfi ein erhabener SÄenfd) fein,unb bettle reine Seele foll für erhabenere Sejtimmungcu reifwerben: Su follfi bich nicht begnügen, bloß jene ÄlugheitS*maßregeln ju beobachten; bu follfi nicht jufricbett fein, baff buber 3lad;c unb ©chabcnfrcttbc in beinern fterjen feinen 3iaitntgibfi nein, bu mußt baS Sßfe mit beut ©ittcit über*winben, unb burch ©bclntuth unb SS5o(;lthat bciitcgeittbc in Scwititbcrcr unb greunbe »ermanbcln.(3iötn. 12, 20. 21.)

2US ShtifiuS nichts mehr ihun fonnte für feine geinbe, babetete er noch mit fierbettben Sippen für i(;r 2Sol;l.

2Seit entfernt, baß bu bid; mit ©cfühten ber 3lad;c wegencmpfiuibcncr Äränfungen cntwiirbigeji; weit entfernt, bafi bunachfinncfi, wie btt empfangene Sclcibtgttngcn cntpfinblich erwie*bern föttttefi, ergreife bie crfic ©clcgcnhcit mit fßfttih, beinerngeinbe ein §crj öoll ©bclmuth ju jetgen. Siimtn bu if;n in Schul),wenn ülttbcre ihm Unrecht ihun; fprich bu oon feinen guten ©igett*fehaften, wenn Slttbcrc ii;tt »crlcumbcn, ober feine gehler richten;fei bu fein gürfprechcr, wenn ißm £>tlfc fehlt; ehre bu ihn, wennSlttbcrc ihn boshaft bemüthigen, ohne übrigens bich fclbfi ihmattfjubringen, ohne baß er glauben fötme, bu tfjätefi bergleichcnnur attS gitrcht. Sticht bief; hat er überwunbett; bu mußt ihn über*winben; er wirb bich cittfi attffuchen unb beinc Serjeihung anrufen.

Sefttö, in beut fiel; ©ott mir offenbarte unb zeigte, wie ich