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5 (1853)
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ihrer üage, nach ihren ©infichtcn uttb Sebenöerfahtungen, unfctShun für nachthcttig hatten, bcweifeit fie bamit btc Sicbtichfcitunb Äraft i^rcö ©enuithb, baff ftc ftch bent wibcrfchen, waö fienicht billigen, ©o gefchteht cb gar nicht feiten, bafj ^erfonen»on gleich cbein unb ntcnfchcnfrcitnbtichen @runbfä$cn, nur wettfie »on abweichcnbctt ©eftchtbbunftcn aubgingett, wiber cinanberbanbein, unb gegenfeitig ihre Slbftchtcn 311 öercitetn futhett.

3 iur bte ftnb unfere »bahren Sßerfotgcr, welche ttnb ober bicUnfrtgen, bei aller Unfchittb unfcrS £httnö, ober fogar eben beb*wegen, weil wir nicht, wie ber Slpofict fagt, mit ihnen laufenin baffeibige wüfte unb unorbcnittche SBefcn, pcrföntich 31t fcha»ben unb in Ungtücf unb Übeln Stuf 3U bringen bemüht ftnb.3bncn ifi es? nicht um bic ©act;e 31t t(;un, bic ftc »icttetcht ehren,fonbern nur um bte ferfott. ©ie ertauben fiep bic unrebticb»ften, niebrigfien STOittcI, um ihrer ©chabcnfrcube, ihrem ©rott,ihrem 9 tcibe ctit ©cnüge 31t tpim. Ser Stcchtfchaffenc, wiit erauth unferer ©athe nic^t woht, tvirb jebesmat hoch unertaubteSftittct »crfchntähcn, ftc 3« hinbcrit, noch weniger aber fotebe3ur ißcrnichtung unferer ©fwc, uttferb SBohtflanbeb, unferö bür»gerltchen ©tücfs? anweuben.

©djmcrjltef» freilich ift cb, wenn unfere Slbfichtcn auch »onbenett öerworfen unb »erfamtt werben, bte wir fetbfi atö ein»fichtöotlc äflcnfcheit gefehlt haben, ober wenn wir in ber £hatwahrnehmen, bafi achtttngömürbigc fperfonen ftch gegen unbeinige Schwachheiten 311 ©dfulben iommett taffen. Sech um fogtöfscre Hoffnung hoben wir, ftc früher ober fpätcr tit ttnfcrcaufrichtigen greunbe 31t »erwanbetn, wenn fie cnbttch btc Sieblich»feit unferer ©eftmutngen unb bic ©crechtigfeit unferer ©achcerfennett. Senn ebte fKenfchcit fönnen 3War irren wer ifi»ott grrthutn frei? aber nicht tanger fehlen, wenn ftc ihrce3rrtbumb überseugt ftnb. 3c fianbhafter wir in unfern @runb=