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5 (1853)
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berbäcbttg jit utadjcn, welche man am Zubern liebt; natürliche©abcn unb Sorjüge ju bcrflctnern, bic manntet fclbfl erwerbenfann; am Stcnfcbcn bie ©djattcnfcite in fleinen gehlem aufjii*fudjen, unb bicfclbcn in große Saflcr umjugcflaltcn, weil cb ju»iete anbere fperfonen gibt, welche ft# an ben wirtlichen Sorjügenunb SiebenSWürbigfeiten beb bcncibctcn ©egenfianbeö erfreuen?SBober bic mcificii Säflerungen, gebäffigen ober fpöttif$cn Sc«uterf ungen, welche man fo oft in ©efetifebaften mit anijören muß,wenn fte nicht aus ber bitter» Quelle beb Leibes ftöffen ?

©elbfl ber 9teibifd;c fiif;It bab @d;imbflid;e feines Setragenb.2lber barurn fu#t er cb ju bemänteln, @r nimmt nur ben Jonbeb SefferwiffenS, ber Sele(;rung, oft ber mcnfd;enfrcunblicbenSBarmtng an. Dber er berad;tet ftolj bab ©itt unb ben Sorjug,ben 51 t gewinnen il;m auf anbere SBeife ju f#wcr fällt. Oberer berftedt feine Sobßcit hinter ber frömmclnbcn SBärutc jenerSlnbäcbtclci, bie beut ju Jage in gewiffen SolfSflaffcn aus Un»berftanb Seifalt ju gewinnen anfängt. 28er möchte aud; feineganje -fäßlidifeit bor ber 2 Bclt fclbcr cntlarben?

StlXcr 3tcib tfl ein offenbarer Stängel eigener ©cclcngrößc;ift eine itngcrcdjtigfcit gegen bic Sorfefnmg; eine Serfennnngbeb SSertbeb eigener Sorjüge über biejcnigen beb 9Iäd;ftcn; eineJborbeit, bic bent ©etfie beb wahren ©briftentbumb ganj entgegenficht. 28er 9teib unb Stißgunft in feinem ^erjen fiiljtt, ifiinbein Slugenblid boit ber ächten 2 Bcibbeit, bem ©jmftcnt(ntm, amentfernteften; entfernt fein bon biefent, beißt entfernt fein bontSebcnbglüd.

2 Ber ift weife unb flug unter euch?" fpricht bic heilige©ibrift:ber erjeige mit feinem guten SBanbcl feine Sßerfc inber ©anftmutb unb 2 Beibbeit. £abt ihr aber bitter» 3 anf unb9teib in cuertit §erscn: fo rühmet cu# nid;t, unb lüget nid;frniber bie SBabrbeit. Senn bab ift nicht bie SBeiöheif, bic bon