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10 (1851) Der Kerker von Edinburg
Entstehung
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Siebentes Kapitel.

Die Bosheit, die Ihr »ns lehrt, wollen wir»»Süden, «nd es Nlüßte schlimm zngchen, wenn wir«»fern Meister nicht übcrtreffen sollten.

Kaufmann von Venedig,

Der unglückliche Gegenstand dieses rachsüchtigen Eifers, amnämlichen Tage dem Schreckniß einer öffentlichen Hinrichtungentgangen, fühlte desto größere Freude über dieses Ereigniß,da er eine Einmischung der Regierung zu seinen Gunsten kaumzu hoffen wagte, nachdem das Gericht der Geschwornen ge-setzlich über ihn entschieden, und ihn jenes gehässigen Vergehensschuldig erkannt. Von einem so quälenden Gemüthsznstandebefreit, war er fröhlichen Herzens, und glaubte die Bitterkeitdes Todes sei vorüber. Einige von seinen Freunden aber, dieauf das Benehmen der Menge geachtet, als man die Begnadi-gung kund that, waren anderer Meinung. Die ungewöhnlicheStille, der finstre Ernst des Volks bei diesem Fehlschlagen sei-ner Erwartung, ließ sie ahnen, man nähre einen Entwurf zuschneller verzweifelter Rache. Sie ermahnten Porteous, er solleohne Zeitverlust von der dazu befugten Behörde erbitten, daßman ihn nach dem Castell brächte, dort in Sicherheit zu ver-weilen, bis völlig über sein Schicksal entschieden sei.

Porteous jedoch, durch sein Amt gewöhnt, den Pöbel derStadt im Zaum zu halten, und ihn gering zu schätzen, hielt