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Butler wunderte umher, bis der Tag sich zu »eigen be-gann, entschlossen, die eintretende Dunkelheit zu benutzen, umunbeachtet zu der armen Gefangenen zu gelangen; denn erwünschte die Bemerkungen der Frau Sattelbaum zu vermei-den, deren Laden in nicht großer Entfernung von dem Stadt-gefängniß, an der entgegengesetzte» Seite derselben Straße,etwas höher hinauf lag. Er schlug auch deshalb einen Wegein, der ihn von einer andern Richtung her zu dem Eingangdes Gefängnisses führte.
Butler stand jetzt vor der gothischen Pforte des altcrthüm-lichen Kerkers, der seine altergraue Stirn in der Mitte vonHigh Street erhebt, und gewissermaßen der Vereinigungspunkteiner Masse angrenzender Gebäude, die Luckenbooths genannt,bildet. Aus einer jetzt unbegreiflichen Ursache hatten ihrefrüheren Erbauer diese mitten in die Hauptstraße der Stadteingeklemmt, und gegen Norden nur eine schmale Gasse, ge-gen Süden einen engen, krummen Gang offen gelassen, dersich zwischen den hohen dunklen Mauern des Gefängnissesund den anstoßenden Häusern auf der einen Seite, und denvorspringendcn Pfeilern der alten Kathedrale auf der anderndurchwindet. Ein wenig Erheiterung gewähren diesem trüb-seligen Durchgänge die vielen kleinen Buden zwischen dengothischen Pfeilern und Vorspringen; in solchem Verhältnißzum Gebäude, als ob die Krämer hier sich in jeden Winkelund jede Vertiefung eingenistet, wie die Mauerschwalbe inMacbeth's Schloß. Früherhin hatten Kleinhändler aller Artihre mannichfachen Maaren in diesem beschränkten dunklenRaume feil. Jetzt findet man nur Spielwerk für Kinder indiesen Buden, von alten Mütterchen und betagten Männernausgeboten.
Wir kehren zu unserer Erzählung zurück. Butler fand den