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9 (1851) Der Alterthümler
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Wirklich! nun, dann hoff ich, wir werden einen für Sieausfindig machen, auf den Sie festen und rechtmäßigen An-spruch haben."

Sir! ich hoffe, Sie halten das Mißgeschick meiner Geburtnicht für einen paffenden Gegenstand"

Keineswegs, junger Mann," unterbrach ihn der Antiquar,

ich glaube mehr von Ihrer Geburt zu wissen, als Sie selbst;

um Sie davon zu überzeugen: Sie wurden doch erzogen alsein natürlicher Sohn des Gcraldin Neville vonNevilleburghinJorkshirc, und auch vermuthlich zu seinem Erben bestimmt?"

Verzeihen Sie solche Aussichten wurden mir nicht er-öffnet; freigebig sorgte man für meine Erziehung und half mirdurch Geld und Empfehlung in der Armee vorwärts; aberich glaube, mein vermeinter Vater unterhielt lange den Ge-danken an eine Heirath, obwohl er ihn nie verwirklichte."

Sie sagen, Ihr vermeinter Vater? Was läßt Sievermuthen, daß Mr. Geraldin Neville nicht ihr wirklicherVater war?"

Ich weiß. Mr. Oldbuck, daß Sie diese Fragen, die einenso zarten Gegenstand berühren, nicht thun, um nur eine müßigeNeugier zu befriedigen. Daher will ich Ihnen aufrichtig sa-gen, daß ich, als wir im vorigen Jahr eine kleine Stabt imfranzösischen Flandern besetzten, in einem Kloster, in dessenNähe ich cinquartirt war, ein Weib fand, welches sehr gutenglisch sprach. Sie war eine Spanierin ihr Name TeresaD'Acunha. Bei unserer fernern Bekanntschaft entdeckte sie, werich war, und gab sich selbst als die Person zu erkennen, diemich als Kind gerettet hatte. Sie gab mehrere Winke voneinem hohen Range, zu dem ich berechtigt sei, und von einemmir angcthanen Unrecht; zugleich versprach sie mir vollkom-mene Ausschlüsse, sobald eine Dame in Schottland gestorben