Großvater bcschlug meines Vaters Pferde, und dieser Abkömm-ling eines schuftigen Grobschmieds schlägt mir vor, ihm die mcini-gen zu geben! Aber ich will ihm eine paffende Antwort schreiben."
Er setzte sich hin und schrieb sehr heftig; dann hielt er inncund las laut: „Mr. Gilbert Greenhorn, in Erwiederung mei-ner beiden letzten Briefe empfing ich ein Schreiben von einerPerson, die sich Grinderson nennt und für Ihren Compagnonausgibt. Wenn ich an Jemand schreibe, so erwarte ich nicht,von einem Stellvertreter Antwort zu erhalten. Ich dächte, ichwäre Ihrem Vater förderlich gewesen, sowie freundlich nndartig gegen Sie, und daher muß ich nun staunen — Gleich-wohl," sagte er, innehaltend, „warum sollte ich darüber oderüber sonst etwas staunen? Oder warum sollte ich meine Zeitdamit verschwenden, an solch einen Schuft zu schreiben? Ichwerde, denk' ich, nicht immer im Gefängniß sitzen, und diesemKerle die Knochen zu zerbrechen, soll, sobald ich heraus bin,mein erstes Geschäft sein."
„Im Gefängniß, Vater?" rief Miß Wardour erbleichend.
„Ja, ganz gewiß, im Gefängniß. Fragst du mich darumnoch? — Ei, der schöne Brief des Mr. So und So, für sichund seinen Compagnon, scheint dir ganz entfallen zu sein, oderdu hast vielleicht viertausend und so und so viel hundert Pfundnebst der gehörigen Portion von Schilling, Pence und halbenPence in Bereitschaft, um die vorbcsagte Forderung, wie er'snennt, zu bezahlen."
„Ich, Vater? — O, wenn ich die Mittel hätte! — Aber woist mein Bruder? — Warum kommt er nicht, da er schon so lang'in Schottland ist? Er könnte vielleicht etwas für uns thun."
„Wer, Reginald? — Ich denke, er wird mit Mr. GilbertGreenhorn oder einer andern achtbaren Person, zum Wettren-nen nach Lamberton gegangen sein. Ich erwartete ihn in ver-