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„Ich wußte nicht, daß du beschäftigt warst, Vater; und daMr. Taffril ein tapfrer Soldat und unser Landsmann ist, sodacht' ich, die Nachricht würde dich freuen" —
„O, ich freue mich — ich freue mich nach Kräften — undum auch dir eine Freude zu machen, sollst du auch etwas vonmeinen guten Neuigkeiten hören." Er ergriff einen Brief- „Eskommt nichts darauf an, welchen ich zuerst öffne — es herrschtin allen derselbe Ton."
Hastig brach er das Siegel, durchlief den Brief und warfihn dann seiner Tochter hin. „Ja, größere Freude konnte ichnicht empfinden! — Dies seht der Sache die Krone auf."
Miß Wardour hob, in stummem Schrecken, den Brief auf.„Lies ihn — lies ihn laut!" sagte der Vater; „er kann nichtoft genug gelesen werden; er wird dich gleich auf andre guteNeuigkeiten ähnlicher Art vorbereiten."
Sie begann mit zitternder Stimme zu lesen: — „WertherSir."
„Er nennt mich auch noch werth, wie du siehst — Dieserunverschämte Tintenkleckser, den ich vor einem Jahr noch nichtan meinem Bediententische geduldet hätte. Ich werde nach undnach wohl noch sein „Werther Ritter" werden."
„Werther Sir," begann Miß Wardour wieder; aber sichselbst unterbrechend sagte sie, „wie ich sehe ist der Inhalt un-angenehm, Vater — es wird dich nur kränken, wenn ich ihnlaut lese."
„Wenn du nichts dagegen hast, daß ich erfahre, was mirerfreulich ist,'Miß Wardour, so ersuche ich dich dringend, fort-zufahren. Wenn es unnöthig wäre, so würde ich dich dochnicht erst bemühen."
„Da ich," (fuhr Miß Wardour, den Brief lesend, fort,)„von Mr. Gilbert Greenhorn, Sohn ihres verstorbenen Cor-