nach — geh mit ihm, lieber Junge — beschäftige du ihn, auf einehalbe Stunde wenigstens — füttere ihn mit cin Paar militärischenAusdrücken — lobe seine gute Haltung, seine Gewandtheit."
Capitain M'Jntyre, der, gleich vielen seines Standes, mitunendlicher Verachtung auf die bürgerlichen Krieger herabsah,die zu den Waffen gegriffen hatten, ohne eigentlichen Beruf,sie zu tragen, erhob sich mit großem Widerwillen, indem erbemerkte, er wisse nicht, was er Mr. Kleinhans sagen solle;und einem alten gichtbehafteten Krämer, der wie ein Soldatzu cxerciren versuche, zuzusehen, sei doch gar zu lächerlich.
„Das mag wohl sein, Hektor," sagte der Alterthümler, derselten mit Jemand in einer Sache übereinstimmte, die so ebenzur Sprache kam, „das kann in diesem und vielen andern Fäl-len möglich sein; aber jetzt gleicht das Land den Untergerich-ten, wo die Leute persönlich ihre Angelegenheit betreiben, weilsie keine Federhelden von Fach bezahlen können. In dem einenFalle können wir sicherlich den Scharfsinn und die Beredsam-keit der Advokaten missen; und daher hoff' ich, daß wir auchin dem andern mit unfern Herzen und Musketen auskommen wer-den, fehlt uns auch die Disciplin solcher Eisenfresser, wie ihr."
„Ich wollte in der That nichts dagegen haben, Oheim, wennauch die ganze Welt Lust zum Fechten bekäme, sobald man nurmich dabei in Ruhe ließe," sagte Hektor, während er sich mitmürrischem Widerwillen erhob.
„Ja, du bist freilich eine ausnehmend ruhige Person," sagtesein Oheim; „deine Streitlust kann nicht einmal eine arme Moosruhig am Strande schlafen lassen!"
Aber Hektor, welcher sah, wohin das Gespräch führen konnteund der alle Anspielungen auf die, ihm vom Seehund beige-brachte, Niederlage haßte, entwich, bevor der Alterthümler seineRede noch vollendet hatte.