Druckschrift 
9 (1851) Der Alterthümler
Entstehung
Seite
103
Einzelbild herunterladen
 

Mc. Donsterswivel's Aussage bestand in einem übertriebe-nen Berichte von der erlittenen Gewaltthat, und erwähntedesgleichen seinen Verlust-

Aber was ich ihn wohl fragen möchte," sagte Monkbarns,wäre, in welcher Absicht er denn die Ruinen von St. Ruth,einen so einsamen Ort, und zu solch einer Stunde, und ittsolcher Gesellschaft, wie Edie Ochiltrec, besucht habe- KeineStraße führt da vorbei und ich kann mir nicht denken, daßeine bloße Vorliebe für das Malerische den Deutschen in einerso stürmischen Nacht dorthin führen sollte. Ohne Zweifel ginger auf einen Schurkenstreich aus und fing sich in seiner eige-nen Schlinge kiec lex jusiitior ulls."

Der Richter gab zu, daß etwas Gehcimnißvolles bei der Sachesei, und rechtfertigte sich darüber, daß er Dousterswivel nichtweiter ausgcfragt habe, mit dem Umstande, daß dieser seine Aus-sage freiwillig abgelegt habe. Aber zur Unterstützung der Haupt-anklage zeigte er die Aussage Aikwood's vor, welche den Zustandangab, in welchem Dousterswivel gefunden wurde, und über-dies die wichtige Thatsachc berichtet, daß die Scheune von demBettler verlassen worden war, in welcher er geschlafen hatte, unddaß er auch nicht dorthin zurückkehrte. Zwei Leute im Dienstedes Fairporter Leichenbitters, welche in jener Nacht beim Be-gräbniß der Lady von Glenallan zu thun hatten, sagten eben-falls aus,daß sie zwei Personen nachgeschickt worden wären,welche bei Annäherung des Lcichenzuges die Ruinen St. Ruthverlassen hätten und von denen man vermuthete, sie beabsichtig-ten etwas von dem Lcichenschmncke zu rauben; die Verfolgendenhatten die Leute mehrmals ans dem Gesicht verloren und wicdcr-gefunden, woran der unebene Boden, wo man nicht gut reitenkonnte, schuld war; endlich aber hatten sie beide in Mucklcbackit'sHütte gehen sehen. Einer der Leute bemerkte auch noch, daßer.