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9 (1851) Der Alterthümler
Entstehung
Seite
89
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dig für Ew. Herrlichkeit Familie die größte Achtung hegen,denn ich weiß ja wohl, daß sie eine der ältesten in Schott-land ist, indem sie sicherlich von Aymer de Geraldin abstammt,welcher im Parlamente zu Perth saß, unter der RegierungAlexanders II-, und welcher, nach der minder verbürgten, aberdoch glaubwürdigen Landessage, von Marmor von Clochnabenabstammen soll. Doch, bei all meiner Ehrfurcht vor Ihreralten Herkunft, muß ich bekennen, daß ich mich noch weit mehrverpflichtet fühle, Ew. Herrlichkeit allen möglichen Beistand zuleisten ans aufrichtiger Theilnahme an Ihrem Kummer undaus Abscheu vor dem Betrug, womit Sie so lange hintergan-gen wurden- Aber, Mylord, das Frühstück ist, wie ichmerke, jetzt fertig; erlauben Sie mir, Ew. Herrlichkeit denWeg durch die Jrrgänge in meinem eoenobitium zu zeigen,welches eher eine Zusammenstellung seltsamer und übereinan-dergehäufter Zellen, als ein regelmäßiges Haus ist. Ich hoffe,Sie werdenJhren gestrigenFasttag nun einigermaßen gut machen."

Aber dies paßte nicht in Lord Glenallans System. Nachdemer die Gesellschaft mit der ernsten und melancholischen Höf-lichkeit, welche sein Benehmen charakterisiere, begrüßt hatte,setzte ihm sein Bedienter einen Schnitt geröstetes Brod, nebsteinem Glas frischen Wassers vor, worin sein gewöhnlichesFrühstück bestand- Bei dieser Mahlzeit langten indeß derjunge Krieger und der alte Alterthümler eifriger, als derGast zu, als man plötzlich einen Wagen herbeirollen hörte.

Ew. Herrlichkeit Wagen, glaub' ich," sagte der Antiquar,zum Fenster tretend.Auf mein Wort, eine hübsche Nussrigs,denn dies war, nach dem besten sellollum, die vox slgnatsder Römer für einen Wagen, welcher, gleich dem Ew. Herr-lichkeit, von vier Pferden gezogen wurde."

Und ich wage zu behaupten," rief Hcktor, welcher begierig