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sie die Wurde und den Glanz der Familie bekundeten. Aberalle Geräthschaften waren nach dem Geschmack einer früher»und fernen Periode und man hätte fast glauben können, mangehe durch die Gemächer eines schottischen Edelmanns vor derBereinigung beider Königreiche. Die verstorbene Gräfin hatte,theils weil sie die gegenwärtige Zeit verachtete, theils auchaus Familienstolz, nickt zugegeben, daß man die Geräthschaf-ten verändere oder erneuere, so lange sie in Glenallan lebte.Der prächtigste Theil des Schmuckes war eine werthvolle Ge-mäldesammlung der besten Meister, deren schwerfällige Nah-men von der Zeit etwas verblichen waren- Auch in dieserHinsicht schien also der düstere Geschmack der Familie vorzu-herrscken. Es waren einige schöne Familienporträts vorhan-den von van Dyk und andern vorzüglichen Meistern; aber amreichsten war die Sammlung versehen mit Heiligen und Mär-tyrern von Domentchino, Velasquez und Murillo, und mitandern Gegenständen ähnlicher Art, welchen man den Vorzugvor Landschaften und historischen Stücken eingeräumt hatte.Die Art, in welcher man diese grauenvollen und bisweilenselbst wunderlichen Gegenstände dargestellt sah, harmonirtemit der düstern Pracht der Zimmer; dieser Umstand entgingauch dem alten Manne nicht ganz, als er die Gemächer un-ter der Leitung seines weiland Kriegskameraden durchwanderte.Er war im Begriff, einen derartigen Gedanken zu äußern,aber Francie gebot ihm durch Zeichen Stillschweigen und ließihn, indem er am Ende der langen Gemäldegalerie eine Thüröffnete, in ein kleines, schwarzbehangenes Vorzimmer treten.Hier fanden sie den Almosenier, welcher das Ohr nach derentgegengesetzten Thür hielt und zwar in der Stellung einesMenschen, der mit großer Aufmerksamkeit lauscht, doch zu-gleich dabei ertappt zu werden fürchtet.