wie die Ungewißheit, ob er, wenn er sie auch hätte, das Grab ohneBeistand werte ausräumen können, und vor Allem der Wider-wille, den er in Folge der Erfahrungen der ersten Nacht empfand,sich allein den Schrecknissen bei Misticoi's Grabe aus,»setzen,sagte ihm, daß er damit zu viel wagen würde. Indem er sich da-her seinen gewöhnlichen heitern Ton anzunehmen bemühte, ob-wohl er im Innern wiithend war, bat er „seinen guten FreundMr. Edie Ochiltrce, ihm den Weg zu zeige», und versicherte, erstimme Allem bei, was ein so vortrefflicher Freund Vorschläge."
„Nun wohlan," sagte Edie, „nehmen Sie Ihre Füße inAcht zwischen dem hohen Gras und den lockern Steinen —wenn wir nur düs Licht erhalten, bei dem schrecklichen Winde.Aber manchmal kommt ja der Mond etwas durch die Wolken."
Mit diesen Worten ging der alte Edie, welchem sich derAdept dicht anschloß, nach den Ruinen voraus, machte abervor denselben plötzlich Halt.
„Sie sind ein Gelehrter, Mr. Dousterswivel, und sind ver-traut mit den wunderlichen Werken der Natur. Wollen Sie mirnun etwas beantworten? Glauben Sie, daß Gespenster und Gei-ster aufdieser Erde wandeln? Glauben Sie daran, ja oder nein?"
„Nun, guter Mr. Edie," flüsterte Dousterswivel in ermah-nendem Tone, „ist dies die Zeit und der Ort, um solche Fra-gen zu thun?"
„Ei sicherlich, es ist Zeit und Ort, Mr. Dousterswivel;denn soviel kann ich Ihnen nur sagen: man erzählt, der alteMisticot gehe um. Nun würde dies gerade eine garstige Nachtsein, um ihm zu begegnen, und wer weiß, ob er's nicht rechtübel nimmt, wenn wir seinen Schatz holen wollen?"
„Alle guten Geister" — murmelte der Adept, indem erden Rest der Beschwörung vor Zittern nicht laut aussprechenkonnte, — „ich wünschte sehr, Sie sprächen nicht so, Mr. Edie,Alterthümler II. 10