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9 (1851) Der Alterthümler
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«offen -u theilen. Seine Gier nach Gewinn war indeß starkgenug, um seinen beleidigten Stolz zu besiegen, und obwohlweit mehr Betrüger als Dummkopf, setzte er doch auch eini-ges Vertrauen auf die abergläubischen Gebräuche und Mei-nungen, mittelst deren er andre betrog. Da er gewohnt war,bei solchen Gelegenheiten als Anführer zu bandeln, fühlte ersich allerdings dadurch gedemüthigt, gleich einem Geier voneiner schlechten Krähe zur Beute geführt zu werden. Jn-deß, dachte Dousterswivel, will ich doch seine Geschichte zuEnde hören, und es müßte schlimm sein, wenn ich meineRechnung nicht besser dabei fände, als es mir Mr. EdieOchiltree vorschlägt.

Der Adept, jetzt aus einem Lehrer in einen Schüler dergeheimen Kunst umgewandelt, folgte dem Bettler geduldignach der Priorseiche ein Ort, der sich, wie der Leser weiß,nicht weit von den Ruinen befand; hier setzte sich der Deutschenieder und erwartete schweigend des Bettlers Mittheilungen.

Mr- Dousterswivel," sagte der Erzähler,es ist ziemlichlange her, daß ich von dieser Sache erzählen hörte. Denn dieHerren von Knockwinnock, der jetzige, so wie sein Vater undGroßvater, auf die ich mich noch ein Bißchen besinnen kann,hörten nicht gern davon sprechen und sie hören es auchjetzt noch nicht gern. Aber das thut nichts, es wurde dochin der Küche davon geplaudert, wie es in allen großen Häu-sern geht, wenn es auch im Saale verboten ist- Und so Hab'ich die Sache oft von alten Dienstleuten erzählen hören; daaber in jetziger Zeit dergleichen Dinge nicht im Winter beimHerde besprochen werden, so ist die Frage, ob außer mir nochJemand in der Gegend etwas davon weiß; ausgenommenfreilich den Baronet selbst, denn wie. ich hörte ist im Bücher-