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9 (1851) Der Alterthümler
Entstehung
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das Grab, und würden hineingesprungen sein, wenn es derRaum gestattet hätte. Die Arbeiter, die von dem einförmi-gen und scheinbar hoffnungslosen Werke schon ermüdet waren,ergriffen nun ihr Werkzeug wieder und handhabten es mit alldem Eifer der Erwartung. Ihre Schaufeln geriethen baldauf eine harte hölzerne Fläche, welche, nachdem die Erde hin-weggeräumt war, ffch als Deckel eines Kastens darstellte, aberweit kleiner als der eines Sarges. Nun waren alle Händebereit, ihn aus dem Grabe zu heben, und Aller Stimmen,während man ihn erhob, verkündigten seine Last und prophe-zeiten seinen Werth. Sie täuschten sich nicht-

Als man die Kiste niedergesetzt und den Deckel mittelst einerHacke losgesprengt hatte, zeigte sich zuerst eine grobe Lein-wanddecke, dann eine Quantität Werg und darunter eine An-zahl Silberbarren. Ein allgemeiner Ausruf begrüßte einenso überraschenden und unerwarteten Fund. Der Baronet rich-tete Hände und Augen gen Himmel mit dem stummen Ent-zücken eines Menschen, der von einem unaussprechlichen Kum-mer befreit ist. Oldbuck, der kaum seinen Augen trauen konnte,hob ein Stück Silber nach dem andern empor- Keine Inschrift,kein Zeichen befand sich dabei, außer auf einem ein Stempel,welches spanisch zu sein schien- An der Reinheit und dem ho-hen Werthe des Schatzes konnte er keinen Zweifel haben. Den-noch hob er ein Stück nach dem andern empor und prüfte sojede Reibe, weil er zu finden erwartete, daß die untern Lagenvon geringerem Werthe wären; aber er vermochte keinen der-artigen Unterschied zu entdecken, und mußte endlich zugcste-hen, daß Sir Arthur im Besitze von Metall sei, welches sichwohl auf tausend Pfund schätzen lasse. Sir Arthur versprachnun den Arbeitern eine gute Belohnung ihrer Mühe und über-legte, wie man die unverhoffte Aerndte am besten nach Knock-