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9 (1851) Der Alterthümler
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ist dies ein großes und schreckliches Geheimniß, womit die Möncheihre Schätze zu verbergen pflegten, als sie durch die Reforma-tion aus ihren Klöstern vertrieben wurden."

In der That? Erzählen Sie uns doch davon," sagte Old>buck,denn ein solches Geheimniß ist wohl wissenswert!)."

Ja, mein guter Mr. Oldenbuck, Sie werden mich nur auS-lachen Aber die Hand des Ruhms ist sehr wohlbekannt inden Ländern, wo Ihre würdigen Vorfahren lebten. Es ist näm-lich die Hand, die man einem todten Menschen abgehauen hat,der wegen Mord gehängt wurde. Sie wird ganz dürr geräuchertbeim Rauche von Wachholderholz, und fügt man etwas Eiben-holz, wie Sie's nennen, hinzu, so wird es noch besser seinoder wird doch wenigstens nichts schaden. Dann nehmen Sieetwas Fett vom Bären, vom Dachs und vom großen Eber,so wie von einem säugenden Kinde, das noch nicht getauft ist(denn dies sind sehr wesentliche Dinge!) und machen eine Kerzedaraus, stecken sie zu gehöriger Stunde und Minute in dieHand des Ruhms, mit den nöthigcn Ceremonien, und so wirdderjenige, welcher nach Schätzen sucht, überall keine finden-"

Darauf wag' ich einen körperlichen Eid," sagte der Anti-quar.Und pflegte man, Mr. Dousterswivel, in Westphalenvon diesem eleganten Leuchter Gebrauch zu machen?"

Stets, Mr. Oldenbuck, wenn sie wollten, daß Niemand vondem, was sie vor hatten, sprechen sollte und die Mönche thatcndies stets, wenn sie ihre Kirchengefäße versteckten, ihre großenKelche und die Ringe, nebst den kostbaren Steinen und Juwelen."

Aber trotzdem habt Ihr Ritter vom Rosenkreuz ohne Zwei-fel Mittel, den Zauber zu lösen und zu entdecken, was diearmen Mönche mit so vieler Mühe zu verbergen wußten?"

Ach! guter Mr. Oldenbuck," erwiederte der Adept, dasHaupt geheimnißvoll schüttelnd,Sie sind sehr schwergläubig;