„Und, o John Knor," sagte der Baronet, „durch dessenAnsehen und unter dessen Auspicien das patriotische Werkvollendet ward!"
Der Alterthümler, der sich hier gewissermaßen in seinereignen Schlinge gefangen sah, wandte sich ab und hustete, umdamit ein leichtes Erröihen zu bemänteln, wahrend er mur-melte: „was den Apostel der schottischen Reformation betrifft" —
Aber Miß Wardour unterbrach ein so gefährliches Gespräch:„Bitte, welchen Autor citirtcn Sie, Mr. Oldbuck?"
„Den gelehrten Leland, Miß Wardour, der um den Ver-stand kam, als er die Zerstörung der Klosterbibliotheken inEngland sah."
„Nun, ich denke," antwortete die junge Dame, „sein Un-glück hat manchem der neuern Alterthumsforscher den Ver>stand erhalten, der sonst sicherlich in einem so ungeheurenMeere der Gelehrsamkeit ertrunken wäre, hätte man es nichtetwas durch eine Ableitung vermindert."
„Nun, Gott sei Dank, dazu ist nun keine Gefahr mehr —man hat uns kaum einen Löffel davon übrig gelassen."
Mit diesen Worten führte Mr. Oldbuck die Gefährten aufeinem steilen aber sichern Pfade den Abhang hinab, welcher siebald zu der grünen Wiese brachte, worauf die Ruinen stan-den. „Hier lebten sie," fuhr der Alterthümler fort, „ohneweitere Beschäftigung, als die Spuren grauen Alterthums zuerforschen, Manuskripte abzuschreiben und neue Werke zurBelehrung der Nachwelt zu verfassen."
„Und," fügte der Baronet hinzu, „um die Gebräuche desGottesdienstes mit einem Pompe und einer Pracht zu üben,wie sie des Priefterstandes würdig sind!"
„Und wenn Ihre Herrlichkeit, Sir Arthur, erlauben," sagteder Deutsche mit einem tiefen Bückling, „die Mönche machten