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9 (1851) Der Alterthümler
Entstehung
Seite
206
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Unterdessen hatte die Beförderung des Schreibens, welchesso viel Nachdenken veranlaßte, auf dem Wege zu seinem Eigen-thümer in Monkbarns manch gefährlichen Aufenthalt erlebt.Der Ueberbringer, Davy Mailsetter, so wenig einem rüstigenDragoner ähnlich, als man sich nur denken kann, ward vomKlepper nach Monkbarns zu getragen, so lange das Thier nochdas Knallen seines gewohnten Strafinstruments und den Rufdes Fleischerburschen im Gedächtniß hatte. Als er aber fühlte,wie Davy, dessen kurze Beine das Gleichgewicht nicht zu erhal-ten vermochten, auf seinen Rücken hin und herschwankte, soverschmähte es der Klepper, dem erhaltenen Winke ferner Ge-horsam zu leisten. Zuerst verwandelte er daher den Trab inlangsamen Schritt. Dies gab nicht Anlaß zum Zwist zwischenihm und seinem Reiter, der durch die Heftigkeit der frühernBewegung ziemlich beunruhigt worden war, und der nur dieGelegenheit, die der sanfte Schritt bot, ergriff, um ein StückPfefferkuchen zu kauen, welches ihm seine Mutter in die Handgedrückt hatte, um diesen jugendlichen Boten des Postamts zurAusübung seiner Pflicht geneigt zu machen. Nach und nachwußte der schlaue Klepper diesen Mangel an Disciplin zu be-nutzen, indem er Davy's Händen den Zügel entwand und sicherlaubte, den Rasen zur Seite des Weges zu fressen. Bangund erschreckt durch diese Symptome rebellischer Gesinnung,und das Sitzenbleiben nicht minder als das Fallen fürchtend,erhob der arme Davy seine Stimme und weinte laut. DerKlepper, der das Jammern über seinem Haupte hörte, glaubtewahrscheinlich, es werde für beide, für ihn und für Davy, dasBeste sein, wenn sie zurückkehrtcn, von wannen sie gekommen,und daher begann er eine retrograde Bewegung nach Fairportzu machen- Wie jedoch alle Rückzüge am Ende immer zur offen-baren Flucht werden, so begann auch das Pferd, beunruhigt