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9 (1851) Der Alterthümler
Entstehung
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mit Oblaten gesiegelt und nicht mit Siegellack bei demwirds bald Feierabend sein, das glaubt mir."

Ja; es werden Geschäftsbriefe sein, und nicht von einemseiner vornehmen Freunde, denn die siegeln mit ihrem Wap-pen," sagte Mrs. Knochenhauer;Hochmuth kommt vor'mFall! Mit meinem Manne hat er die Rechnung seit einem Jahrenicht abgemacht ich fürchte, es steht schlecht mit ihm."

Auch mit uns seit sechs Monaten nicht," stimmte Mrs.Kleinbrod eincs geht ganz auf die Neige mit ihm."

Hier," fiel die geschäftige Postmeisterin ein,ist ein Briefvon seinem Sohne, dem Capitän, glaub' ich auf dem Sie-gel sind dieselben Zeichen, wie am Wagen Wardour^s. Erwird nach Hause kommen wollen, um zu sehn, was sich nochaus dem Feuer retten läßt."

So war der Baronet abgefertigt und sie fielen nun überden Esquire her.Zwei Briefe für Monkbarns sie sind voneinem seiner gelehrten Freunde. Seht, wie sie dicht voll geschrie-ben sind, bis an's Siegel herab, und das Alles nur, um einendoppelten Brief zu ersparendas sieht dem Monkbarns ganzähnlich. Wenn er einen Brief frankirt, so hält der so genaudas Gewicht, daß ein Kümmelkörnchen die Wagschale Nieder-drücken würde aber nie wiegt er ein Körnchen weniger- Michwürde man schön ansehn, wenn ich's den Leuten so genau wägenwollte, die bei mir Pfeffer und dergleichen Gewürze kaufen."

's ist ein schäbiger Filz, der Laird von Monkbarns," sagteMrs. Knochenhauer,kauft er einmal ein Lammsviertel imAugust, so macht er so viel Wesens darum, als wär's einRindsviertel. Geben Sie mir doch einen Tropfen von demZimmtwaffer, Mrs. Mailsctter, meine Liebe ach, Kinder,wenn ihr seinen Bruder gekannt hättet, wie ich wie man-chesmal schlüpfte er herein zu mir, mit einem Paar wilder