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kennen, sobald sie seine Gesellschaft dulden mußte und wie sieihre» Entschluß an den Tag legte, ihm immer zn entfliehen —alles dies könnte seinen Gedanken hinreichenden Stoff gege-ben haben- Aber cs rercinten sich damit auch noch andereErinnerungen, welche nicht weniger peinlich waren — ihreRettung vom nahen Untergange; der glückliche Beistand, dener ihr hatte leisten können — aber, was war sein Lohn? Sieverließ die Klippe, während sein Schicksal noch unentschiedenwar, während cs noch ungewiß blieb, ob ihr Retter nicht dasLeben verloren habe, welches er ihr so gern weihte- — Ge-wiß hätte die Dankbarkeit -um wenigsten einige Theilnahmean seinem Schicksal in Anspruch nehme» sollen — doch nein— selbstisch und ungerecht konnte sie nicht sein; dies lag nichtin ihrem Charakter. Sie wünschte blos, der Hoffnung jedeThür -u verschließen, und, ans Mitleid mit ihm, eine Leiden-schaft zu vertilgen, welche sie nie erwiedcrn konnte.
Aber dies, nach Art der Liebenden geführte Räsonnementschien ihn nicht mit seinem Schicksal versöhnen zu können, daihm seine Einbildungskraft Miß Wardour nur um so liebens-würdiger vorstelltc, je untröstlicher er sich durch das Schwindenaller Hoffnung fühlte. Er wußte allerdings, daß er einige ihrerVorurtheile zu widerlegen im Stande sei; aber auch im äußer-sten Falle war er entschlossen, seinem ursprünglichen Vorsatzetreu zu bleiben und erst sicher zu sein, daß sie selbst eine Erklä-rung wünsche, ehe er sie ihr aufdränge. Uebrigens schien ihmseine Bewerbung, mochte er das Verhältniß auch betrachten wieer wollte, nicht ganz hoffnungslos. Es lag etwas Verlegen-heit, so wie einige Ueberraschung in ihrem Blicke, als ihn Old-buck ihr vorstellte; vielleicht sollte die letztere nur dazu dienen,um die erstere zu verbergen. Er wollte eine Bewerbung nichtanfgeben, die ihm bereits so viel Leide» verursacht hatte. Pläne,