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9 (1851) Der Alterthümler
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In England," sagte Lovel,wurde man sich eines solchenBettlers bald zn entledigen wissen."

Ja, Ihre Kirchenvorsteher und Gerichtsdiener würden sei-ner witzigen Ader nicht lange Nachsehen! Aber hier, daß ihnder Teufel, ist er gewissermaßen privilegirt; eines der letztenExemplare der vormaligen schottischen Bettler, welche ihreRunde in einem besondern Umkreise machten, und die Zeitungs-bringer, Sänger und auch wohl Historiker ihres Distrikteswaren. Dieser Schuft nun weiß mehr alte Balladen undSagen, als irgend ein Mensch in diesem und den vier be-nachbarten Kirchspielen. Und im Allgemeinen," fuhr er fort,während er zugleich, Edie's gute Seiten schildernd, in einemmildern Tone sprach,hat der Tangenichts doch manch gutenEinfall. Er hat sein hartes Geschick mit festem Muthe er-tragen, und es wäre grausam, wenn man ihm den Trostrauben wollte, über Vornehmere zu lachen. Das Vergnügen,mich geneckt zu haben, wie die lustigen Leute cs etwa nennenwürden, wird für ihn auf einige Tage so gut wie Essen undTrinken sein. Aber ich muß nach Hause gehn und ein Augeauf ihn haben, sonst wird er die verdammt unsinnige Ge-schichte über's halbe Land verbreiten."

Mit diesen Worte» schieden unsre Helden, Mr. Oldbuck,um nach seinem dospitium in Monkbarns zurückzukehren, undLovel um seinen Weg nach Fairport zu verfolgen, wo er ohneweiteres Abenteuer anlangte.