Viertes Kapitel.
Der pfiffige Graukvpf kam über den Plan;
Gute» Abend, guten Morgen! so rief er mich an,Und sprach, lieber Herr, laßt gnädig cmpfahnEinen armen Mann ein Nachtquartier.
Der Bettelmann.
Unsere beiden Frennde wandelten dnrch einen kleinen Obst-garten, wo die bejahrten Aepfelbänme, schwer beladen mitFrüchten, wie gewöhnlich in der Näbe klösterlicher Gebäude,bewiesen, daß die Mönche ihre Tage nicht immer dem Müßig-gänge, sondern oft auch dem Gartenbau gewidmet hatten.Mr. Oldbuck unterließ nicht, Lovel bemerklich zu machen,daß die Pflanzer jener Tage im Besitz des heutigen Geheim-nisses gewesen wären, die Wurzeln ihrer Fruchtbäume abzu-halten, senkrecht in die Tiefe zu wachsen; sle wußten fle zunöthigen, sich in horizontaler Richtung zu verbreite», indemsie, wenn sie Bäume pflanzten, breite Steine darunter leg-ten. »Dieser alte Bursche," sagte er, „der vorigen Sommerniedergebrochen wurde, und, obwohl halb am Boden liegend,doch noch mit Früchten bedeckt ist, war, wie Sie sehen kön-nen, mit einer solchen Schranke zwischen seinen Wurzeln undder unfreundlichen Tiefe »ersehn. Auch jener Baum dort hatseine Geschichte; seine Frucht heißt der Abtsapfel; die Fraueines benachbarten Barons liebte ihn so sehr, daß sie oft