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9 (1851) Der Alterthümler
Entstehung
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was er wieder herausbekommt, und sein Sechspencestück richtetmehr aus, als die halbe Krone eines andern Burschen, und erwird stets lieber die alte unscheinbare Copie einer Parlamcnts-akte Tage lang studiren, als nach dem Hafen oder sonst an ei-nen öffentlichen Ort zu gehen; dagegen wird er keinen dieserTage auf ein kleines Geschäft verwenden, das ihm zwanzigSchilling in die Tasche bringen würdeeine seltsame Mischungvon Mäßigkeit und Fleiß und nachliisflger Trägheit ich weißnicht, was ich aus ihm machen soll."

Aberim Verlaufe der Zeit gewann sein Schüler die Mittel, dasaus sich zu machen, was er selber aus sich machen wollte; denn seinVater starb und ward von seinem ältesten Sohne nicht lang über-lebt; dieser war ein kühner Fischer und Jäger, und verließ dasZeitliche in Folge einer Erkältung, die er sich in seinem Berufe zu-gezogen, als erin einem Sumpfe, Knittlefittingmoor genannt, En-ten schoß; erstarb, trotzdem daß erin derselben Nacht eineFlascheBranntwein getrunken hatte, um sich die Kälte vom Magen abzu-haltcn. Jonathan erbte also das Gut und damit die Mittel, sichohne die verhaßte Rechtsvcrdrehung zu nähren. Seine Wünschewaren sehr mäßig; und als dieEinkünfte seines kleinenBesttzthumsmit der Verbesserung des Bodens stiegen, so übertrafen sie baldseine Bedürfnisse und Ausgaben; und war er auch zu träge, umabsichtlich Geld zusammen zu scharren, so blieb er doch nicht un-empfindlich für das Vergnügen, es sich häufen zu sehen. DicBür-ger der Stadt, in deren Nähe er lebte, betrachteten ihn mit eini-gem Neid als einen Mann, der sich von ihrer Stellung in der Ge-sellschaft zu unterscheiden strebte, und dessen Studien und Vergnü-gungen ihnen ganz unbegreiflich schienen. Jndeß hielt immer einangeerbter Respekt vor dem Laird von Monkbarns, der noch da-durch, daß man wußte, er habe Geld, vermehrt wurde, sein An-sehn bei dieser Klaffe seiner Nachbarn aufrecht. Die Landedelleute