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9 (1851) Der Alterthümler
Entstehung
Seite
27
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Nein, nein/' sagte Mackitchinson, den langes und auf-merksames Durchlesen der gedruckten Gerichtsakten mit eini-gen juristischen Phrasen bekannt gemacht hatte,das Mittag-essen soll guam pi'imum und zwar peremptorie bereit sein."Und mit dem selbstgefälligen Lachen eines vielversprechendenWirths ließ er sie in dem sandbestreuten Zimmer, worin dievier Jahreszeiten, in Kupfer gestochen, hingen.

Da, trotz seiner Versicherung des Gegenthcils, die rühm-liche Langsamkeit der Gesetze in der Küche des Wirthshauscs nichtohne Seitenstück blieb, so erhielt der jüngere Reisende Gelegen-heit, hinauszugehen, und sich bei den Leuten im Hause nach Rangund Stand seines Gefährten zu erkundigen. Die Nachricht, dieer empfing, war allgemeiner und unbestimmter Art, aber völlighinreichend, um ihn mit dem Namen, der Geschichte und den Um-ständen des Herrn bekannt zu machen, den wir auch bei unfernLesern mit wenigen Worten etwas genauer cinführen wollen.

Jonathan Oldenbuck oder Oldinbuck, im Munde des Volkeszusammengezogcn Oldbuck, von Monkbarns, war der zweiteSohneines Herrn, der ein kleines Gut in der Nähe einer lebhaften Ha-fenstadt an der Nordküste Schottlands besaß. Wir wollen jeneStadt aus verschiedenen Gründen Fairport nennen. Schon seitMehrern Generationen war die Familie in der Grafschaft ansässiggewesen, und in den meisten Gegenden Englands würde sie für

eine bedeutende Familie gegolten haben. Aber die Grafschaft-

war bereits von Edelleuten älterer Herkunft und größerem Ver-mögen erfüllt. Auch waren in der letzten Generation die meistenAdeligen der Nachbarschaft Jacobiten gewesen, während die Be-sitzer von Monkbarns, gleich den Bürgern der nahgelegenenStadt,standhafte Anhänger der protestantischen Erbfolge waren. Die letz-ter» hatten indeß einen Stammbaum, ans den sie so stolz waren,als Jene, die sie verachteten, ihre sächsischen, normännischenoder