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8 (1851) Kenilworth
Entstehung
Seite
108
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IN8

zeihen, weil Die, welche ihm gebiete dies zu thun, ihn nichtbeleidigen könne.

Elisabeth schien mit dieser Antwort zufrieden, und sprachihren Wunsch aus, die Morgcnbelustigung zu beginnen. DieHörner ertönten, die Hunde bellten, die Pferde bäum-ten sich, doch die Cavaliere und Damen begaben sich zu denVergnügungen, wozu sie aufgefordert wurden, in sehr verschie-dener Stimmung von der, womit sie aufgestanden waren.Es war Zweifel, Furcht und Erwartung auf jeder Stirn undJntrigue in jedem Geflüster zu bemerken.

Blount nahm die Gelegenheit wahr, Naleigh in'S Ohr zuflüstern:Dieser Sturm kam gleich dem Ostwind aus demmittelländischen Meere."

Plötzlich und veränderlich," antwortete Raleigh in dem-selben Tone.

Gott sei Dank, daß Tressilian bei diesem Orkan nichtauf hoher See war," sagte Blount, ,,er hätte schwerlich demSchiffbruche entgehen können, da er seine Segel nicht nachdem Hofwinde zu richte» weiß."

Du hättest ihn ja unterrichten können," sagte Raleigh.

Nun, ich habe meine Zeit eben so gut benutzt, wie Du,Sir Walter," versetzte der ehrliche Blount.Ich bin Ritterso gut wie Du, und zwar noch früher dazu erwählt."

Nun, Gott stärke deinen Verstand," sagte Raleigh;dochich wollte, ich wüßte, was eigentlich mit Tressilian vorgeht.Er sagte mir diesen Morgen, er würde sein Zimmer nichteher verlassen, als bis zwölf Stunden um wären, wozu erdurch ein Versprechen verbunden sei. Wenn er von dem Wahn-sinn dieser Dame hört, wird auch seine Schwäche nicht dadurch