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8 (1851) Kenilworth
Entstehung
Seite
74
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selber von dem Gegenstände anfing, wovon sein Gemüt- er-füllt war.

Nachdem der Graf vergebens gewartet hatte, daß seinDienstmann die Unterhaltung beginnen werde, sagte er end-lich:Also reden die Leute von der Gunst, welche die Köni-gin mir bezeigt?"

Ja, mein guter Lord," sagte Varney;wovon sollten fieauch sonst reden, da fie dieselbe so deutlich an den Taglegt?"

Sie ist in der That meine gute und gnädige Fürstin,"sagte Leicester nach einer Pause;doch es steht geschrieben:setze nicht Dein Vertrauen auf Fürsten."

Ein guter und wahrer Spruch," sagte Varnep,wennIhr Euer gegenseitiges Interesse nicht vollständig vereinigenkönnt."

Ich weiß, was du meinst," sagte Leicester ungeduldig,obgleich Du heute Abend außerordentlich sorgfältig und klugbist in dem, was Du zu mir sagst. Du willst damit an-deuten, ich könnte die Königin heirathen, wenn ich wollte."

Ihr sagt es, Mylord, und nicht ich," antwortete Var-ncy;doch wer es auch sagen mag, so denken es wenigstensNeunundneunzig von Hundert in England."

Ja, aber der hundertste Mann weiß es besser," sagte Lei-cester, indem er fich im Bette umwendete.Du z. B. kennstdas Hinderniß, welches nicht kann überwunden werden-"

Es muß, Mylord, wenn die Sterne die Wahrheit reden,"sagte Varney mit Festigkeit.

Was redest Du von ihnen," sagte Leicester,da Du dochnicht an fie, oder an irgend etwas Anderes glaubst?"

Ihr irrt, Mylord, mit Eurer gnädigen Erlaubniß,"sagte Varney;ich glaube an viele Dinge, welche die Zukunft