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den ersten Blick, daß der ehrliche Blount sich auf Anrathendes Schneiders mit allzubunten Kleidern beladen hatte undwegen der vielen Besätze und Bänder in Verlegenheit war, wieein Bauer im Sonntagsstaat, während Raleighs Anzug reichund geschmackvoll war, und zu seinem zierlichen Wüchse sehrgut paßte. Tressilian sagte daher, Blounts Anzug sei derfeinste, aber Raleighs Anzug der geschmackvollste.
Blount war mit dieser Entscheidung zufrieden. „Ich wußtewohl, daß mein Anzug der feinste sei," sagte er. „Hätte mirder Schurke von Schneider ein so einfaches Wams gebracht,wie Raleigh da anhat, so hätte ich ihm mit seinem eigenenBügeleisen den Kopf entzwei geschlagen- Wenn wir dock ein-mal Narren sein müssen, so wollen wir auch Narren ersterGröße sein."
„Aber warum hast Du Dich nicht besser angezogen, Tres-filian?" sagte Raleigh.
„Ich bin durch ein thorichtes Versehen aus meinem Zimmergedrängt," sagte Tressilian, „und für jetzt kann ich nicht zumeinem Gepäck. Ich war im Begriff, Dich aufzusuchen, undDich zu bitten, mich mit in Deine Wohnung aufzunehmen."
„Du bist mir willkommen," sagte Raleigh; „ich habe einetreffliche Wohnung. Mylord von Leicester hat uns fürstlicheinquartiert. Wenn ihm diese Höflichkeit auch wider Willenabgedrungen ist, so hat sie sich doch weit erstreckt- Ich möchteEuch rathen, dem Kämmerer des Grafen Eure Verlegenheitmitzutheilen — er wird Euch augenblicklich aushelfen."
„Da Du mich aufnehmen kannst, so ist es nicht der Mühewerth," versetzte Tressilian — „ich möchte Niemand lästigsein. — Hat Euch Jemand hierher begleitet?"
„Ja," sagte Blount, „Varney und ein ganzer Zug vonLeicesters Anhängern, und außerdem ein Dutzend von unfern