Druckschrift 
8 (1851) Kenilworth
Entstehung
Seite
183
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Gott sci gelobt!" sagte Jeannette hastigich meine,Gott sei gelobt, daß es nichts Schlimmeres ist der Trankwird Euch nicht schaden. Werft diese Schlafsucht von EurenGliedern und entfernt diese Verzweiflung erst aus Eurem Ge-rn üthe."

Jeannette," wiederholte die Gräfin,störe mich nicht laß mich in Frieden laß mein Leben ruhig dahin schwin-den ich bin vergiftet."

Das seid Ihr nicht, theuerste Lady," antwortete dasMädchen lebhaftwas Ihr getrunken habt, kann Euchnichts schaden, und ich eilte hieher, um Euch zu sagen, daßEuch der Weg zur Flucht geöffnet ist."

ZurFlucht!" rief die Dame, indem ste sich hastig im Stuhleerhob, während das Licht in ihre Augen und das Leben inihre Wangen zurückkchrte;aber ach, Jeannette, es ist zuspät."

Nicht so, theuerste Lady, stehtauf! Nehmt meinen Armund geht im Zimmer auf und ab laßt nicht die Phantasie dieWirkung des Giftes thun! So fühlt Ihr nicht, daßIhr Eure Glieder vollkommen gebrauchen könnt?"

Die Erstarrung scheint nachzulaffen," sagte die Gräfin,als sie von Jeannette unterstützt im Zimmer auf und abging;aber, ist es denn wirklich so, habe ich nichts Tödtliches ge-trunken? Varney war hier, während Du fortwarest, und be-fahl mir mit Blicken, worin ich mein Schicksal las, jenenschrecklichen Trank auszuleeren. O, Jeannette, er muß tödt-lich sein; denn nie wurde ein unschädlicher Trank von einemsolchen Mundschenk dargereicht!"

Ich fürchte, er hielt ihn nicht für unschädlich," sagtedas Mädchen;aber Gott vernichtet die Pläne der Bösen-Glaubt mir, wenn ich Euch bei dem heiligen Evangelium