zu bleiben, bis er ihr einige Erfrischungen anbieten könne,doch darein wollte sie nicht willigen. Und nach einigen Com-xlimenten von viel kälterem und gewöhnlicherem Charakter,als man bei einem so entschieden günstigen Schritte, wie einPersönlicher Besuch war, hätte erwarte» sollen, verließ dieKönigin Say's Court, nachdem .sie Verwirrung mitgcbracht,und Zweifel und Besorgniß zurückgclassen.
Viertes Kapitel.
So laßt sie vor u„L kommen. Aug' in Aug',Stirn gegen Stirne loßr «nS selber hörenDen Kläger »nd Beklagten offen rede»;
Denn zornerfüllt sind Beide, voller Wuth,
Taub wie die See, auflodernd wie das Feuer.
Richard der Ztvritr.
„Ich habe Befehl, morgen bei Hofe zu erscheinen," sagteLeicester zu Varney, „um dort, wie man vermuthct, mit demLord Sussex zusammenzutreffen. Die Königin beabsichtigtunsern Streit zu schlichten- Dies kommt von ihrem Besuchzu Say's Court, den Du als so unbedeutend betrachtest."
„Dennoch behaupte ich, es hat nichts damit auf sich,"sagte Varney; „ja vielmehr, ich weiß von einem sicheren Zeu-gen, der das Meiste mit anhörte, was gesprochen wurde, daßSussex bei diesem Besuche mehr verloren als gewonnen hat.Die Königin sagte, als sic wieder in's Boot stieg, Say's Courtgleiche einer Wachtstube, und es rieche darin, wie in einemHospital. Oder vielmehr wie in einer Garküche im Rams-gäßchen, sagte die Gräfin von Rutland, die stets Eure Partei