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versetzte Blount; „ich meines Theils sage dem Hofe und demLager Lebewohl, wenn unser edler Lord von uns geschiedenist. Ich besitze ein kleines Landgut in Norfolk; dorthin willich mich begeben, und die Hofschuhe mit benagelten Land-schuhen vertauschen"
„Welch' ein verächtlicher Tausch!" rief sein Gegner; „Duhast schon ganz das Ansehen eines Bauers — Dein Rucken istgekrümmt, als ob Deine Hände den Pflug regierten; Du hastden Erdgeruch an Dir, anstatt mit Essenzen parfümirt zu sein,wie ein Hvfmann es sollte. Bei meiner Seele! Du stiehlst Dichweg, um Dich auf einem Heuschober herumzuwälzcn. Deineeinzige Entschuldigung wird sein, bei Deinem Degengriff zuschwören, daß Dein Pachter eine hübsche Tochter hat."
„Ich bitte Dich, Walter," sagte ein Anderer aus der Ge-sellschaft, „laß Deinen Spott, der sich nicht für Zeit und Ortschickt, und sage uns lieber, wer so eben vor dem Thor war."
„Doctor Masters, der Leibarzt der Königin, auf ihrenausdrücklichen Befehl hergesendet, um sich nach dem Befindendes Grafen zu erkundigen," antwortete Walter.
„Ei, das ist kein geringer Gnadcnerweis!" rief Tracy;„wenn der Graf nur davonkommt, so kann er cs wohl nochmitLeicester aufnehmen. Ist Masters gegenwärtig bei Mylord?"
„Nein," versetzte Walter, „er muß jetzt schon auf halbemWege nach Greenwich zurück sein, und zwar im höchsten Zorne."
„Du hast ihm doch hoffentlich nicht den Zutritt verwei-gert ?" rief Tracy.
„Du wirst doch nickt so toll gewesen sein?" rief Blount.
„Ich verweigerte ihm eben so rund weg den Eintritt,Blount, wie Du einem blinden Bettler einen Pfennig ver-weigern würdest, und eben so beharrlich, Tracy, wie Du je-mals einen Mahner abwiesest."